Prinz Harry und Herzogin Meghan reden den G20 wegen der unfairen Impfverteilung mit einem offenen Brief ins Gewissen.
Herzogin Meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan. - Getty Images

Das Wichtigste in Kürze

  • Prinz Harry und Meghan Markle sorgen sich um die Impfstoffverteilung.
  • Deswegen reden sie den G20 ins Gewissen.
  • Sie schrieben einen offenen Brief, den die WHO am Freitag veröffentlichte.

Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan sorgen sich um den Impfstoffmangel in ärmeren Ländern. Zusammen mit dem Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, schrieben sie einen offenen Brief an die G20. Diesen unterzeichnete auch die Tochter des früheren US-Präsidenten, Chelsea Clinton. Die WHO veröffentlichte den Brief am Freitagabend vor dem Auftakt des G20-Gipfels in Rom.

Sie schreiben darin: Die reichen Länder hätten Impfdosenspenden versprochen, aber immer noch hätten manche Länder nicht genug Impfstoff, um ihr Gesundheitspersonal zu impfen. «Die Welt fragt sich: wo sind die Dosen?» Nur drei Prozent der fast sieben Milliarden verabreichten Impfdosen, seien in armen Ländern verabreicht worden. Gleichzeitig hätten einige der G20-Länder Millionen von überflüssigen Impfdosen, deren Haltbarkeitsdatum demnächst ablaufe.

Harry und Herzogin Meghan wollen Zusammenarbeit zwischen Ländern

Sie riefen die Politiker dazu auf, dafür zu sorgen, die 550 Millionen Impfdosen zur Verfügung zu stellen, die fehlen. So sollen in allen anderen Ländern der Welt bis Ende des Jahres mindestens 40 Prozent der Bevölkerung geimpft werden. «Zusammenarbeit von historischem Ausmass ist die einzige Lösung», schrieben sie. «Davon hängen im wahrsten Sinne des Wortes Menschenleben ab.»

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