Früheres Jetset-Leben von Andrews Tochter wirft Fragen auf

Aline Klötzli
Aline Klötzli

Grossbritannien,

17 Luxus-Trips innerhalb eines Jahres! Trotz wenig Gehalt lebte Prinzessin Beatrice in Saus und Braus. Stammte das Geld etwa von Epstein?

Beatrice Andrew
Beatrice und ihr Vater Andrew. Was weiss die Prinzessin über den Epstein-Skandal? - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Skiferien, Städtetrips und Strandferien: Prinzessin Beatrice war eine echte Jetsetterin.
  • Allein im Jahr 2015 ist die Tochter von Ex-Prinz Andrew 17-mal verreist.
  • Doch nun stellt sich die Frage: Wer kam für das Luxus-Leben der Blaublüterin auf?

Ob Skifahren in Verbier VS oder Sünnelen auf der spanischen Ferieninsel Ibiza: Prinzessin Beatrice jettete früher mehrmals im Jahr um die Welt.

Heute ist die 37-Jährige Mama von zwei kleinen Kindern. Doch es ist kein Geheimnis, dass sie in der Vergangenheit in Saus und Braus lebte. Nun wirft der teure Lebensstil von Andrews Tochter allerdings Fragen auf.

17 Luxus-Reisen innerhalb eines Jahres

Allein im Jahr 2015 gönnte sie sich 17 Auszeiten. Prinzessin Beatrice reiste in die Schweiz, an die Côte d'Azur, nach Spanien und entspannte auf teuren Yachten von reichen Freunden. Hinzu kamen Abstecher in die Karibik nach St. Barth sowie Trips nach New York und Italien.

Prinzessin Beatrice
Prinzessin Beatrice im Jahr 2015 bei einer Fashionshow. - keystone

Und das, während ihr Jahreslohn damals bei rund 20'000 Franken lag. Somit stellt sich die Frage: Wer zahlte die Luxus-Reisen von Prinzessin Beatrice?

Ein Reiseunternehmen schätzt die Gesamtkosten ihrer damaligen Aufenthalte nämlich auf satte 300'000 Pfund (etwa 315'000 Franken).

Verbindung zu Epstein «eine entscheidende Rolle»

Der Royal-Experte Richard Fitzwilliams fragt sich darum: «Beatrice konnte in Saus und Braus leben. Aber jetzt fragen wir uns, auf wessen Kosten?»

Gegenüber der «Daily Mail» erläutert er, dass der Lohn der Prinzessin allein nicht ausgereicht haben dürfte. «Ihr Gehalt bei Sony betrug damals 19'500 Pfund, wovon man nicht weit kam, während ihr Lebensstil offensichtlich lächerlich übertrieben war.»

Für ihn steht fest: «Es scheint nun klar, dass die dubiosen Geschäfte ihres Vaters als Sonderhandelsgesandter und die angebliche finanzielle Abhängigkeit ihrer Mutter von Jeffrey Epstein eine entscheidende Rolle für ihr luxuriöses Leben gespielt haben könnten.»

Hat Fergie noch mehr Geld von Epstein erhalten?

Es ist kein Geheimnis, dass Beatrices Mutter, Sarah Ferguson (66), von Epstein Geld angenommen hatte. Die ehemalige Herzogin von York hat zugegeben, 15'000 Pfund vom inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter erhalten zu haben.

Doch war das wirklich alles? Einige scheinen da ihre Zweifel zu haben. Der Königshaus-Biograf Andrew Lownie zitiert in seinem Buch «Entitled» einen Insider: «Ich glaube, Sarah hat tatsächlich Hunderttausende von Dollar von Epstein erhalten», heisst es.

Fergie Beatrice
Sarah Ferguson ist genau wie ihr Ex Andrew in Ungnade gefallen. - keystone

Zuletzt stellte sich sowieso auch die Frage, wie viel Prinzessin Beatrice und ihre Schwester Eugenie (35) wussten. Ihre Eltern werden derzeit immer tiefer in den Epstein-Skandal verwickelt.

Wissen Andrews Töchter mehr im Epstein-Skandal?

Seit das US-Justizministerium neue Files veröffentlicht hat, geraten Andrew (66) und Fergie nicht mehr aus den Negativschlagzeilen heraus.

Beatrice und Eugenie sind «beschämt»

So enthüllten brisante E-Mails kürzlich beispielsweise, dass Ferguson ihre Töchter einst sogar mit zu Jeffrey Epstein nahm. Der Besuch fand im Juli 2009 in einem Anwesen des Pädo-Kriminellen in Palm Beach (US-Bundesstaat Florida) statt.

Brisant: Epstein kam damals erst wenige Tage zuvor aus dem Knast raus! Er hatte eine Haftstrafe wegen Anwerbung einer Minderjährigen zur Prostitution verbüsst und stand unter Hausarrest.

Eugenie Beatrice Fergie
Prinzessin Eugenie (links) knipst ein Selfie mit ihrer Schwester Beatrice und Mutter Sarah Ferguson. - Instagram/princesseugenie

Seit sich der Skandal um ihre Eltern zugespitzt hat, haben sich Beatrice und Eugenie weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Britischen Medien zufolge sind die Schwestern «bestürzt» und «beschämt».

Obwohl ihrem Vater Andrew der Prinzentitel entzogen wurde, gehören sie weiterhin zur Königsfamilie. Beatrice und Eugenie haben ihre Prinzessinnentitel behalten.

Kommentare

User #2257 (nicht angemeldet)

Das geht niemand etwas an

User #4288 (nicht angemeldet)

Bis 2020 war Andrew 'working Royal', d.h. er bekam seine Apanage. Da dürfte er den Lebensstil seiner Töchter massgeblich mitfinanziert haben.

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