Andrew schickte Epstein Weihnachtskarte mit Fotos von Töchtern

Aline Klötzli
Aline Klötzli

Grossbritannien,

Andrew liess Epstein im Jahr 2011 eine weihnachtliche Grussbotschaft zukommen – samt Aufnahmen seiner Töchter Beatrice und Eugenie.

Andrew
Bild aus dem Jahr 2011: Der damalige Prinz Andrew mit seinen Töchtern Eugenie (links) und Beatrice. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ex-Prinz Andrew behauptete, den Kontakt zu Epstein 2010 abgebrochen zu haben.
  • Doch eine Weihnachtskarte aus dem Jahr 2011 deutet auf etwas anderes hin.
  • In der Grussbotschaft befanden sich auch Bilder von seinen Töchtern.

Auch diese Enthüllung wirft kein gutes Licht auf Andrew (65).

Im Jahr 2011 verschickte der Blaublüter eine Weihnachtskarte an Jeffrey Epstein – vollbepackt mit Bildern seiner Töchter. Beatrice und Eugenie waren damals 23 und 21 Jahre alt.

In dem weihnachtlichen Gruss wünscht er dem Pädo-Kriminellen «viel Freude und Glück zu dieser Zeit und für das kommende Jahr».

Die Karte wurde per Mail versendet, wie aus den kürzlich veröffentlichten Epstein-Dokumenten hervorgeht.

Kontakt abgebrochen? Von wegen!

Brisant: Mit der Grussbotschaft wird auch die Behauptung Andrews untergraben, Den Kontakt zu Epstein davor abgebrochen zu haben.

Zur Erinnerung: Der Multimillionär wurde im Sommer 2008 zu einer 18-monatigen Haftstrafe wegen des Anwerbens von Minderjährigen zur sexuellen Ausbeutung verurteilt. Nach 13 Monaten Haft kam er wieder frei.

Prinz Andrew
Ex-Prinz Andrew und der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein waren enge Freunde. - X / @gobnewsportal

Im berüchtigten BBC-Interview im Jahr 2019 beteuerte Andrew, seit 2010 keinen Kontakt mehr zu Epstein zu pflegen. Doch die Weihnachtskarte, die nun im Zuge der veröffentlichten Files aufgetaucht ist, deutet auf etwas anderes hin.

Auch ein Jahr später, im Dezember 2012, schickte er dem Sexualstraftäter erneut eine Karte mit Bildern seiner Familie.

«Was hat sich Andrew nur dabei gedacht?»

Die weihnachtliche Grussbotschaft scheint zwar nicht spezifisch an Jeffrey Epstein gerichtet gewesen zu sein. Und dennoch sorgt die Tatsache, dass er ihm solche Karten zukommen liess, für Stirnrunzeln.

prinz Andrew Meghan Markle
Die Töchter von Andrew, Prinzessin Beatrice (r.) und Eugenie. (Archivbild) - keystone

Ein Insider des Königshauses zeigt sich gegenüber der «Daily Mail» fassungslos: «Was hat sich Andrew nur dabei gedacht? Es macht keinen guten Eindruck, Fotos seiner Töchter an einen verurteilten Sexualstraftäter zu schicken.»

Hätte der Palast schon früher handeln müssen?

Andrew gerät derzeit nicht mehr aus den Negativschlagzeilen heraus. Seit das US-Justizministerium kürzlich neue Epstein-Files veröffentlicht hat, kommen immer weitere brisante Details ans Licht.

Die Enthüllungen machen deutlich, wie tief der frühere Prinz in den Skandal verwickelt ist.

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