Andrew festgenommen – Ex-Frau Fergie ist untergetaucht

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Grossbritannien,

    Kann Ex-Frau Sarah Ferguson ihr öffentliches Image noch retten? Nach Andrews Verhaftung wagt ein Experte eine düstere Prognose …

    Andrew
    Auch Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson ist im Skandal um die neuesten Epstein-Enthüllungen verwickelt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ex-Prinz Andrew wurde am Donnerstag wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen.
    • Währenddessen fehlt von Ex-Frau Sarah Ferguson derzeit jede Spur.
    • Laut Experten steht es düster um die Zukunft der früheren Herzogin.

    Der Schlagzeilen-Sumpf rund ums britische Königshaus wird immer tiefer.

    Im Zuge des Epstein-Skandals wurde Ex-Prinz Andrew (66) am Donnerstagmorgen in Sandringham von der Polizei festgenommen. Die Ermittler sprechen von einem Verdacht auf Amtsmissbrauch in seiner früheren Funktion als britischer Handelsbeauftragter.

    Wie kürzlich bekannt wurde, soll der gefallene Royal dem verurteilten Sexualstraftäter vertrauliche Dokumente weitergeleitet haben.

    Doch nicht nur Andrew, sondern auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) geriet zuletzt wegen ihrer Kontakte zu Jeffrey Epstein (†66) in starke Kritik.

    Doch während alle Augen auf Andrew gerichtet sind, fehlt von Fergie aktuell jede Spur.

    Ex-Frau Fergie seit Monaten abwesend

    Seit dem 25. September letzten Jahres wurde die frühere Herzogin nicht mehr in der Öffentlichkeit gesichtet. Kurze Zeit später zog König Charles (77) Konsequenzen. Er kündigte an, das Ex-Paar im Zuge der Enthüllungen aus der Royal Lodge zu werfen.

    Andrew
    Ex-Prinz Andrew und Ex-Frau Sarah Ferguson bei ihrem letzten gemeinsamen Auftritt im September 2025. - keystone

    Ferguson allerdings zog Anfang Februar nicht mit nach Sandringham, sondern verliess das Land direkt. Seitdem geniesst sie keine royalen Privilegien mehr und muss sich selbst um eine neue Bleibe kümmern.

    Zunächst wurde spekuliert, ob die 66-Jährige auf die Karibik-Insel von Milliardär und Virgin-Gründer Sir Richard Branson (75) geflüchtet sei. Ein Sprecher Bransons dementierte die Gerüchte jedoch kurzum. Wo sich die zweifache Mutter derzeit aufhält, weiss niemand.

    Ferguson pflegte intensiven Kontakt zu Epstein

    Es ist davon auszugehen, dass Sarah Ferguson nach den Enthüllungen bewusst auf Abstand geht. «Sie sollte äusserst besorgt sein über das, was ans Licht gekommen ist», erklärt Royal-Experte Richard Fitzwilliams der «Daily Mail». Denn: In den neuesten Veröffentlichungen kommt die 66-Jährige überhaupt nicht gut weg.

    Mails legen intensive Flirtversuche von Andrews Ex mit Epstein offen, die gar beabsichtigte, ihn zu heiraten. Und das kurz nach seiner Haftstrafe, die der verurteilte Sexualstraftäter im Sommer 2008 abgesessen hatte.

    Später besuchte Fergie den Pädo-Kriminellen in New York – samt ihren Töchtern Eugenie (35) und Beatrice (37). Immer wieder unterstützte Epstein die ehemalige Herzogin. So soll er einen Teil ihrer Schulden bezahlt haben. In einer Mail bezeichnete sie ihn dann auch als ihren «Fels in der Brandung».

    Experte: «Wir sind noch nicht am Ende»

    Glaubt man dem Royal-Experten, stehen bei Fergie die Chancen auf positivere Zeiten schlecht: «Sarah Ferguson hat absolut keine Zukunft. Sie ist in Ungnade gefallen, ihre Geschäfte sind geschlossen, und keine Wohltätigkeitsorganisation wird sie unterstützen.»

    Sarah Ferguson
    Gelingt es Sarah Ferguson, sich von den Skandal-Schlagzeilen reinzuwaschen? - keystone

    Der Königshaus-Kenner meint überzeugt: «Es werden noch viele weitere Skandale ans Licht kommen. Wir sind noch nicht am Ende.»

    Bei Andrews Verhaftung handle es sich um eine «beispiellose Krise, insbesondere weil sie so lange ungelöst bleiben konnte». Dies werde im Palast grosse Besorgnis auslösen, führt Fitzwilliams aus.

    Der Nahe Osten als letzte Chance?

    Royal-Historiker Andrew Lownie meint, dass Fergie einen Aufenthalt im Nahen Osten als letzte Chance für ihren königlichen Status ergreifen könnte.

    «In Grossbritannien werden weder Sarah noch Andrew jemals wieder gesellschaftlich akzeptiert, egal was sie tun oder wohin sie gehen. Aber im Nahen Osten wird es niemanden interessieren, was sie getrieben haben.»

    Fergie
    Sarah Ferguson war von 1986 bis 1996 mit Prinz Andrew verheiratet. - dpa

    Laut Lownie gebe es dort Mitglieder des Königshauses, Politiker und Geschäftsleute, die Ferguson «ganz bedenkenlos ausnutzen kann».

    Hat Fergie eine zweite Chance verdient?

    Das Fazit des Experten: «Dem Osten ist es völlig egal, was Sarah getan hat. Und selbst wenn sie ihren Titel als Herzogin von York nicht mehr trägt, wird sie weiterhin als Mitglied des Königshauses angesehen und entsprechend behandelt werden – und das weiss sie.»

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    Kommentare

    User #2465 (nicht angemeldet)

    Viele Politiker, Geschätsleute und Promis sind in diesen Skandal verwickelt. Wieso das immer nur Andrew in den Schlagzeilen steht ist ein Rätsel. Was ist mit allen anderen?

    User #5011 (nicht angemeldet)

    Schon erstaunlich diese Geschichten! Man könnte meinen, die Welt hätte keine anderen Sorgen!

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