Preise für Gold und Silber ziehen nach Turbulenzen wieder an

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Grossbritannien,

Die Preise für Gold und Silber setzen ihren Aufwärtstrend nach den jüngsten Turbulenzen fort. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) stieg in der vergangenen Nacht an der Metallbörse in London wieder auf mehr als 5000 US-Dollar.

Die Gold- und Silberpreise erholen sich nach den jüngsten Einbrüchen wieder. (Archivbild)
Die Gold- und Silberpreise erholen sich nach den jüngsten Einbrüchen wieder. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/ULI DECK

Am Morgen lag der Preis bei 5067 Dollar und damit etwa 122 Dollar oder rund 2,5 Prozent höher als am Vortag. Am vergangenen Freitag und am Montag war der Goldpreis scharf eingebrochen und hatte zu Beginn der Woche bei 4402 Dollar den tiefsten Stand seit fast vier Wochen erreicht.

Ein Grund für die Turbulenzen bei Edelmetallen sind die rasanten Kursbewegungen beim US-Dollar – ausgelöst unter anderem vom Konflikt zwischen der US-Regierung und der US-Notenbank. Denn Gold und andere Edelmetalle werden international in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet: Je schwächer der Dollar, desto günstiger kann man Gold mit anderen Währungen wie Euro oder Yen kaufen.

Hinzu kommen Spekulanten, die auf noch höhere Metallpreise gewettet hatten und damit auf dem falschen Fuss erwischt worden waren.

Eine ähnliche Preisentwicklung zeigte sich auch beim Silber. Hier wurde die Feinunze bei 89,20 Dollar gehandelt und damit etwa 4 Dollar oder fast 5 Prozent höher als am Vortag. Der Silberpreis war mit den Marktturbulenzen am Montag bis auf 71 Dollar gefallen, nachdem er am vergangenen Donnerstag ein Rekordhoch bei über 121 Dollar erreicht hatte.

Viele Banken gehen von einer Erholung des Goldpreises aus. Die Deutsche Bank hatte am Montag ihre Prognose bekräftigt, dass der Goldpreis im Lauf des Jahres bis auf 6000 US-Dollar pro Unze steigen kann. Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs erwarten den Goldpreis Ende des Jahres bei 5400 US-Dollar.

Kommentare

User #1862 (nicht angemeldet)

Ein Skandal ist, dass die LMBA in London angeblich einen Server unten hatte - aber es wurde fleissig gehandelt. Später dann in der US Session an der Comex. Es war eben nicht China (die sind eher die Kurstreiber am Morgen) Bei Korrekturen im Billionenbereich müsste jede seriöse Börse den Handel unmittelbar aussetzen. Nicht aber, wenn man damit ein paar Banken helfen kann ihr Short-Positionen zu glätten. Es waren wohl die Silver ETF von JPM oder UBS. Dieser Fall ist eigentich kriminell und gehört untersucht.

User #5892 (nicht angemeldet)

Einen schönen cbdc-Neustart-Crash bei den Kryptos auf Null (Neustart-Chlapf). Die Menschen sind komplett verrückt geworden… Wenn etwas… was keine Sau braucht, von 10 Cent auf 100 000 Dollar ( Bitcoin) steigt … alle jubeln? Aber wenn Silber von 20 Dollar, welches unersetzlich ist, auf 100 Dollar steigt… alle schreien… Blase, hilfe… Die Menschen sind komplett verblödet… komplett!

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