Weiterbildung: Fünf Tricks gegen den Winter-Durchhänger

    Marcel Winter
    Marcel Winter

    Bern,

    Weiterbildung im Winter? Das fällt oft schwer. Wie Licht, Pausen und Routine dabei helfen können, der Dunkelheit entgegenzuwirken, erfahren Sie hier.

    Weiterbildung
    Weiterbildung: Fünf Tricks gegen den Winter-Durchhänger. - Depositphotos

    Der Winter bringt nicht nur tiefere Temperaturen, sondern auch deutlich weniger Tageslicht und kürzere Tage. Motivation, Energie und Konzentrationsfähigkeit lassen in der dunklen Jahreszeit oft schneller nach als im Sommer. Das lernen fühlt sich langsamer und träge an.

    Weiterbildung
    Weiterbildung: Im Winter fällt uns das Lernen oft viel schwerer. - Depositphotos

    Licht kann unser inneres Gleichgewicht beeinflussen. Es steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus, wirkt sich auf die Stimmung aus und beeinflusst, wie leistungsfähig wir uns fühlen. Fehlt Tageslicht über längere Zeit, fühlen wir uns antriebs- und lustlos.

    Diese Antriebslosigkeit ist biologisch gut erklärbar. Bei wenig Licht produziert der Körper mehr Melatonin. Dieses Hormon fördert Müdigkeit.

    Gleichzeitig sinkt die Ausschüttung von Serotonin. Dieser Botenstoff ist nicht nur für unsere Stimmung, sondern auch für Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung wichtig.

    Um diesem Winter-Durchhänger entgegenzuwirken, helfen jedoch einige einfache Strategien, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

    Hat das Lernen im Winter für Sie mehr Schwierigkeiten?

    Warum Licht für Lernende so wichtig ist

    Der Einfluss von Licht auf das Wohlbefinden ist gut untersucht. Eine aktuelle Studie von A. Landvreugd et al. aus dem Jahr 2025 zeigt, dass Tageslicht einen messbaren positiven Effekt auf die Stimmung und die mentale Gesundheit hat.

    In dieser Studie wurde das Lernen nicht direkt untersucht. Vielmehr legte sie Ergebnisse nahe, die darauf hindeuten, dass Licht auch indirekt die Motivation und die geistige Leistungsfähigkeit unterstützt.

    Licht
    Licht ist wichtig, um gut lernen zu können. - Depositphotos

    Darüber hinaus beeinflusst Licht unsere Wachheit und das Reaktionsvermögen. Eine Studie der University von Manchester Oxford von 2026 konnte zeigen, dass Menschen bei höherer Tageslicht-Exposition schneller reagieren und länger fokussiert bleiben. Licht am Morgen und über den Tag verteilt kann also die Müdigkeit reduzieren und die Konzentration stabilisieren.

    Weiterbildung: Natürlichen Rhythmus nutzen und Licht gezielt einsetzen

    Für Lernende lohnt es sich, das vorhandene Tageslicht möglichst bewusst zu nutzen. Auch wenn die Sonne im Winter spät aufgeht, kann es helfen, erste Lernphasen in diesen Zeitraum zu legen. Morgenlicht unterstützt die innere Uhr dabei, sich neu zu synchronisieren. Das Energielevel bleibt dadurch über den Tag hinweg konstanter und Leistungseinbrüche treten seltener auf.

    Licht
    Eine Lichttherapie kann dabei helfen, Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen. - Depositphotos

    Reicht das Tageslicht nicht aus, können künstliche Lichtquellen sinnvoll ergänzen. Lichttherapie-Lampen können zudem bei Stimmungstiefs eingesetzt werden. Diese Lampen simulieren die Helligkeit von natürlichem Sonnenlicht.

    Aktivpausen einplanen und Lernumgebung optimieren

    Langes Sitzen in schlecht beleuchteten Räumen verstärkt das Gefühl von Erschöpfung. Regelmässige Pausen mit Bewegung bringen den Kreislauf in Schwung. Schon ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann den Rhythmus positiv beeinflussen.

    Pausen
    Planen Sie unbedingt Pausen ein, damit Sie beim Lernen nicht müde werden. - Depositphotos

    Auch der Lernraum selbst spielt eine wichtige Rolle. Helle Farben, ausreichend Licht und ein aufgeräumter Arbeitsplatz schaffen eine angenehmere Arbeitsatmosphäre. Wenn möglich, sollte der Schreibtisch in Fensternähe stehen. Lampen mit tageslichtähnlicher Farbtemperatur können sonst helfen, dass die Augen weniger schnell ermüden.

    Weiterbildung: Rituale für mehr Stabilität

    Gerade im Winter geben feste Routinen Halt. Versuchen Sie regelmässige Lern- und Schlafzeiten einzuhalten. So bleiben Sie fokussiert für die nächsten Lerneinheiten. Wer zu ähnlichen Zeiten lernt, Pausen macht und zur Ruhe kommt, schafft Struktur.

    Rituale
    Mit Ritualen können Sie auch im Winter fokussiert bleiben. - Depositphotos

    Beliebt sind bei der jüngeren Generation auch so genannte Pomodoro-Sessions. Eine Pomodoro-Session ist eine Lern- oder Arbeitsphase von 25-Minuten, in der man sich ohne Unterbrechung auf eine Aufgabe konzentriert. Danach folgt eine kurze Pause von fünf Minuten, um die Konzentration langfristig stabil zu halten.

    Lernen für eine Weiterbildung in der dunklen Jahreszeit muss also nicht zwangsläufig schwieriger sein. Mit bewusstem Einsatz von Licht, gezielten Pausen, Bewegung und festen Routinen lässt sich der typische Winter-Durchhänger oft deutlich abmildern.

    Kommentare

    User #1756 (nicht angemeldet)

    Masturbieten hilft.Glückshormone werdenvausgeschüttet zudem entspannend. Am besten ist Intervall Masturbation. Alle 12 bis 16 Stunden, ist auch gut für fas Selbstvertrauen.

    User #5623 (nicht angemeldet)

    Einmal täglich masturbieren, hilft die Hälfte der Sorgen zu reduzieren! In der restlichen Zeit, solltet ihr arbeiten oder was lernen!

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