Eurovision Song Contest 2026: Der Gewinner heisst Bulgarien
Jubel, Tränen, Gänsehaut! Dara holt für Bulgarien den Sieg beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Israel wird Zweiter, Rumänien wird Dritter.
Das Wichtigste in Kürze
- Daria holt für Bulgarien den ESC-Triumph in Wien.
- Platz zwei holt Israel – der dritte Platz geht an Rumänien.
- Die Schweizerin Veronica Fusaro verpasste den grossen Final.
Was für eine Nacht in der Wiener Stadthalle!
Beim Eurovision Song Contest 2026 hat Dara aus Bulgarien das Rennen gemacht – und am Ende flossen die Tränen.
Mit «Bangaranga» setzte sich die Sängerin in einem nervenaufreibenden Final gegen 24 Konkurrentinnen und Konkurrenten durch.
Dara erhielt 312 Punkte vom Publikum. Damit lag die 27-Jährige zum Schluss mit insgesamt 516 Punkten klar vor Israel (343) und Rumänien (296).
Über 16'000 Fans tobten in der Halle, hunderte Millionen sassen in ganz Europa vor den Bildschirmen. Durch den Abend führten Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.
Im Green Room sorgte Emily Busvine für die Emotionen hinter den Kulissen. Für das Schweizer Fernsehen war wie immer Sven Epiney am Mikrofon – bereits zum 18. Mal.
Favoriten gehen leer aus
Den ESC eröffnete Vorjahressieger JJ, der den ESC 2025 in Basel mit «Wasted Love» nach Österreich geholt hatte. Für das Gastgeberland griff danach Cosmó mit «Tanzschein» an, scheiterte am Ende aber an der internationalen Übermacht. Auch Deutschland ging mit Sarah Engels und ihrer feurigen Performance zu «Fire» leer aus.

Als haushoher Topfavorit war Finnland in den Final gestartet: Linda Lampenius und Pete Parkkonen führten mit «Liekinheitin» wochenlang die Wettquoten an. Lampenius schrieb dabei ESC-Geschichte – sie spielte als erste Künstlerin überhaupt ihr Instrument, die Geige, live auf der Bühne. Genutzt hat es am Schluss nichts.
Heisse Kandidaten waren auch Dänemark mit Søren Torpegaard Lund und Griechenland mit Akylas. Auch Australien mit Popstar Delta Goodrem und ihrer Gänsehaut-Ballade «Eclipse» wurde heiss gehandelt. Für hitzige Diskussionen sorgte schon vor dem Final der rumänische Beitrag «Choke Me» von Alexandra Capitanescu.
Schweiz nicht im Final des Eurovision Song Contest 2026
Bittere Pille für die Schweiz: Veronica Fusaro musste den grossen Abend von zu Hause aus verfolgen. Mit ihrem Song «Alice» war sie am Donnerstag im zweiten Halbfinal hängengeblieben. Das Schweizer Märchen am Eurovision Song Contest 2026 war damit nach dem Heimspiel in Basel schnell wieder vorbei.

Spannung pur gab es auch dank der neuen Voting-Regeln: Pro Person können weniger Stimmen abgegeben werden, dafür hatten die nationalen Jurys wieder mehr zu sagen. Das Resultat: ein Krimi bis zur letzten Sekunde.
























