Melancholischer Start des 70. ESC in die heisse Phase

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Österreich,

Mit der Eurovisionsfanfare ist am Dienstagabend in der Wiener Stadthalle der Startschuss zur Wettbewerbsphase des 70. Eurovision Song Contests erschallt. Unter den 15 Acts des ersten Halbfinales finden sich Topfavoriten wie Finnland, Griechenland oder Israel.

Der ESC ist am Dienstagabend in seine heisse Phase gestartet mit dem ersten Halbfinal.
Der ESC ist am Dienstagabend in seine heisse Phase gestartet mit dem ersten Halbfinal. - KEYSTONE/EPA/HANNIBAL HANSCHKE

Die erste Ausscheidungsrunde des Megawettbewerbs wird aber auch das Aus für die ersten fünf Teilnehmerländer mit sich bringen, die sich nicht für das grosse Finale am 16. Mai qualifizieren.

Deren zu erwartende Schwermut nahm bereits der überraschend melancholisch gestaltete Beginn des weltweit übertragenen Abends vorweg. Ein Einspieler mit einem schwulen Paar, das über die Jahrzehnte hinweg ESC miteinander schaut, bis einer der beiden verstirbt, ging nahtlos über in den hinterbliebenen Partner am Klavier. Zu diesem gesellt sich dann das jüngere Alter Ego des Toten mit der Aussage: «Das ist der Eurovision Song Contest. Du wirst nie alleine sein.»

Nach dieser etwas unheimlichen Ansage aus der Geisterwelt übernahm Schlagerlegende Vicky Leandros das Zepter, die bereits 1967 beim ersten Song Contest in Wien dabei war und ihren damaligen Titel «L'amour est bleu» erneut zum Besten gab. Flankiert wurde die 73-Jährige von den Geistern der vergangenen Song Conteste.

Dann schlug die Stunde für den ersten Auftritt des Moderationsduos Victoria Swarovski und Michael Ostrowski, die polyglott und im Glamouroutfit die ESC-Welt begrüssten. Die Entscheidung über Wohl und Wehe für die 15 Acts wird dann gegen 23.30 Uhr erwartet.

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