Thunerin Veronica Fusaro nach ESC-Aus: «Ich bin trotzdem dankbar»
Veronica Fusaro verpasst am ESC den Einzug in den Final. Die Enttäuschung bei der Thunerin ist gross.

Es war schon von Anfang an klar, dass es schwierig sein würde: Der Final des 70. Eurovision Song Contests (ESC) findet nun tatsächlich ohne die Schweiz statt.
Die Enttäuschung sei in diesem Moment gross, heisst es in einem Statement von Veronica Fusaro. «Trotzdem bin ich dankbar dafür, wie viele Menschen mich und meine Musik neu entdeckt haben.» Ihr Traum lebe weiter.
«Drückt mir die Daumen, ich gebe alles. Hopp Schwiz», erklang zuvor ihre Stimme in der SRF-Übertragung, wenige Sekunden vor ihrem Auftritt. Und diesem war nicht anzumerken, dass es in den ersten Proben noch nicht ganz so reibungslos gelaufen war.
Veronica Fusaro und die Tänzerinnen lieferten ab. Der Auftritt habe ihr «mega Spass» gemacht, wie sie in einem Interview im Anschluss an die Show sagte. Und das merkte man auch.

Ausschlaggebend dürfte vor allem der Song gewesen sein: Die Rockballade «Alice» hob sich deutlich von den übrigen Beiträgen ab und wirkte weniger typisch für den ESC. Es sei einfach ein «tougher Song» für den ESC, räumte auch Fusaro im Interview nach dem Halbfinal ein.
Der Final findet am Samstag um 21 Uhr in der Wiener Stadthalle statt und wird im Schweizer Fernsehen übertragen.
Die Finalisten am ESC
Bulgarien
Ukraine
Norwegen
Australien
Rumänien
Malta
Zypern
Albanien
Dänemark
Tschechien
Österreich
Deutschland
Italien
Grossbritannien
Frankreich
Griechenland
Finnland
Belgien
Schweden
Moldau
Israel
Serbien
Kroatien
Litauen
Polen








