Epstein-Akten: Andrew hatte «einvernehmlichen» Sex mit Giuffre
Andrew dementiert, mit seiner Sex-Klägerin Virginia Giuffre intim geworden zu sein. Doch ein E-Mail aus den Epstein-Akten deutet auf etwas anderes hin.

Das Wichtigste in Kürze
- Virginia Giuffre warf Andrew vor, sie mehrmals missbraucht zu haben.
- Der Ex-Prinz dementierte das stets vehement.
- E-Mails aus den Epstein-Akten sprechen jedoch für Giuffre.
Immer mehr Details gelangen ans Licht!
Das US-Justizministerium veröffentlichte vor kurzem neue Epstein-Akten. Diese deuten nun darauf hin: Andrew (65) soll sehr wohl Sex mit Virginia Giuffre gehabt haben. Das geht aus der E-Mail eines Journalisten an Jeffrey Epstein hervor.
Virginia Giuffre warf Andrew Missbrauch vor
Giuffre, die im Alter von 41 Jahren verstorben ist, hatte in der Vergangenheit wiederholt von sexuellen Treffen mit dem Ex-Prinzen berichtet.
Sie warf ihm vor, sie mehrmals missbraucht zu haben. Unter anderem im Jahr 2001 in London, als sie noch minderjährig war.

Doch Andrew bestritt die Anschuldigungen vehement. Er behauptete, sich nicht an ein Treffen mit Virginia Giuffre (damals noch Roberts) erinnern zu können. Und das, obwohl es sogar ein Foto von den beiden gibt.
Im Jahr 2021 reichte die Amerikanerin eine Zivilklage gegen Andrew ein. Der Lieblingssohn der Queen erzielte jedoch einen aussergerichtlichen Deal. Er zahlte mehrere Millionen und entkam so einem Zivilprozess.
Brisante Nachricht aus Epstein-Akten
Doch nun das: Die neu veröffentlichten Epstein-Files deuten darauf hin, dass Andrew tatsächlich mit seiner Missbrauchsklägerin intim wurde.
Ein «New York Times»-Reporter schrieb Epstein 2015: «Ich glaube, die grösste Herausforderung besteht darin, sich von Andrew zu distanzieren. Letztendlich hatte er einvernehmlichen Sex mit VR. Und VR hat für dich gearbeitet.»
Laut der «Daily Mail» steht das VR für Virginia Roberts.
Virginia hatte damals nur Wochen zuvor eine Klage eingereicht. Darin gab sie an, im Jahr 2001, als sie 17 Jahre alt war, von Epstein und Ghislaine Maxwell für sexuelle Zwecke zu Andrew verschleppt worden zu sein.
Aus diesem Grund schien der Journalist dem Sexualstraftäter geraten zu haben, Abstand von Andrew zu nehmen.
Ebenfalls brisant: Jeffery Epstein dementierte die Äusserungen des Reporters in der Nachricht bezüglich Andrew und Giuffre nicht. Stattdessen lenkte er auf ein anderes Thema.
Epstein klagte über seinen Imageschaden
Der Pädo-Kriminelle hatte sich davor bei dem Journalisten beklagt, dass sein Ruf «einen Dämpfer erhalten» habe.
In einer ausführlichen Mail deutete er an, eine Stellungnahme in Erwägung zu ziehen. Er erklärte auch, dass er eine Freundin schützen und sie aus dem Chaos heraushalten wollte. Schliesslich nannte er mehrere Gründe, warum er kein Sexhändler sei.

«Ich war nie allein im Haus. Angestellte, Freunde usw., kein Mädchen hat sich jemals beschwert, nicht ein einziges Mal», heisst es unter anderem.
Jeffrey Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Der Multimillionär soll sich auch selbst an minderjährigen Mädchen vergriffen haben. Epstein starb 2019 im Gefängnis.















