Hochzeit

    Ex-Butler glaubt: Diana hätte Harrys Hochzeit mit Meghan verhindert

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Grossbritannien,

    Paul Burrell war Prinzessin Dianas engster Vertrauter. Jetzt behauptet ihr Ex-Butler: Prinz Harry hätte seine Meghan nie geheiratet.

    Prinzessin Diana
    Hätte Prinzessin Diana Harrys und Meghans Hochzeit 2018 etwa verhindert? - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Paul Burrell mutmasst über Prinzessin Dianas heutige Ansichten zum Leben ihres Sohnes Harry.
    • Nach Ansicht des Ex-Butlers hätte der Rotschopf Meghan nie geheiratet, wenn seine Mutter noch leben würde.
    • Burrell glaubt zudem, dass die Beziehung den Familienzoff mit den Royals massgeblich beeinflusst hat.

    Er war einer der engsten Vertrauten von Prinzessin Diana (†36): Paul Burrell (68) stand der «Königin der Herzen» über viele Jahre als Butler, Vertrauter und diskreter Begleiter zur Seite.

    Hinter den Mauern des Buckingham-Palasts erlebte er die Höhen und Tiefen ihres Lebens aus nächster Nähe. Bis heute gilt Burrell für viele Diana-Fans als einer der Menschen, die die Prinzessin besser kannten als fast jeder andere.

    Paul Burrell
    Paul Burrell war viele Jahre als Butler, Vertrauter und diskreter Begleiter von Prinzessin Diana tätig. - keystone

    Nun spricht der ehemalige Butler darüber, wie Diana seiner Überzeugung nach auf die Ehe von Prinz Harry (41) und Meghan Markle (44) sowie den Bruch innerhalb der Königsfamilie geblickt hätte. Burrell ist überzeugt: Hätte Diana noch gelebt, wäre vieles anders gekommen.

    Diana wäre wegen Zoff ihrer Söhne «zerstört»

    Die schwierige Zeit der Prinzessin am Königshof beschäftigt ihn bis heute. «Ich habe vom ersten Tag an erkannt, dass sie im Palast nicht glücklich ist», erzählt Burrell im «Bild»-Interview. «Sie wurde von Tag zu Tag unglücklicher. Der Höhepunkt war nach der Geburt von Harry erreicht. Dann sagte Charles ihr, dass er zu Camilla zurückkehren würde.»

    Diana Charles
    Der heutige König Charles mit seiner damaligen Ehefrau, Prinzessin Diana und den beiden Söhnen, Prinz Harry (l.) und Prinz William. - keytone

    Burrell zieht dabei auch Parallelen zu seinem eigenen Leben. Zwar sei auch seine Ehe gescheitert, dennoch kümmere er sich bis heute um seine beiden Söhne und seine Ex-Frau. «Ich sorge dafür, dass es ihr gut geht und sie in Sicherheit ist. Wenn Charles das getan hätte, wäre Diana heute noch hier», meint der Ex-Butler.

    Besonders schmerzlich sei für Diana aus seiner Sicht der heutige Zustand ihrer Familie. «Sie wäre am Boden zerstört, wenn sie sehen könnte, wie entzweit ihre Söhne Harry und William sind – dass sie nicht nur sprichwörtlich ein Ozean trennt», so Burrell.

    Ex-Butler: Harry sah in Meghan seine Mutter

    Noch weiter geht er mit seiner Einschätzung von Harrys Beziehung zu Meghan. Burrell ist überzeugt: «Wenn Diana noch leben würde, hätte Harry Meghan nie geheiratet.»

    Seiner Ansicht nach habe Harry nach dem frühen Tod seiner Mutter verzweifelt nach einer Liebe gesucht, die ihn an sie erinnerte. «Als er seine Mutter verlor und sein Herz brach, ging er auf eine Mission, um eine Liebe zu finden, die so gross war wie die seiner Mutter.» Als Harry schliesslich Meghan kennenlernte, sei genau das geschehen.

    Harry Meghan
    Ende November 2017 gaben Prinz Harry und Meghan Markle ihre Verlobung bekannt, im Mai 2018 folgte die Hochzeit. - keystone

    Burrell verweist dabei auf eine aus seiner Sicht symbolische Parallele: Meghan war 36 Jahre alt, als sie Harry heiratete – genauso alt wie Diana bei ihrem Tod.

    «Meghan flüsterte ihm ins Ohr: ‹Du und ich, Harry. Wir könnten unglaubliche Dinge tun. Wir könnten die Welt verändern.› Er hörte aber nicht Meghans Stimme. Er hörte die Stimme seiner Mutter», behauptet Burrell.

    Interessierst du dich für die britische Königsfamilie?

    Nach seiner Einschätzung habe Harry dadurch zunehmend den Kontakt zu seinem früheren Leben verloren. «Jetzt ist er blind für alle anderen, sogar für seinen Bruder. Er hat sich von ihm und seinem Vater, dem König, entfremdet. Seine Familie, seine Freunde, sein Land, die Menschen, mit denen er aufgewachsen ist.»

    Harry
    Der Bruch zwischen Prinz Harry und dem britischen Königshaus hält seit Jahren an. - keystone

    Auch in seinem kürzlich erschienenen Buch «The Royal Insider» beschäftigt sich Burrell mit den britischen Royals.

    Darin vertritt der Ex-Butler die Ansicht, der Rotschopf habe kaum noch enge Freunde aus der Zeit vor seiner Beziehung mit der Herzogin: «Harry hat keine Freunde aus der Vergangenheit mehr, weil Meghan jetzt sein Leben kontrolliert.»

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    Kommentare

    User #2213 (nicht angemeldet)

    Ich glaube sie hätten sich noch gut verstanden.

    User #7027 (nicht angemeldet)

    Der muss sich doch nur wichtig machen. Sie wurde im Königshaus gemobbt und hätte garantiert auf der Seite ihres Sohnes gestanden. Das Mobbing gegen Harry und Meghan wäre mit ihr so nicht möglich gewesen. Sie stand für Modernität und Veränderung, die andere Seite William, Charles stehen für das Bewahren des Alten.

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