Prinz Harry lebt seit Jahren in den USA. Doch sollte Donald Trump im November wieder zum US-Präsidenten gewählte werden, wird es eng für den Ex-Royal.
Donald Trump Prinz Andrew
Donald Trump ist ein Freund des englischen Königshauses, aber nicht von Prinz Harry. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 5. November findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt.
  • Sollte Donald Trump an die Macht kommen, muss Prinz Harry zittern.
  • Dem Ex-Royal sollen Vorteile bei seinem Visum gewährt worden sein.
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Wer bislang dachte, für Prinz Harry (39) und Meghan Markle (42) kam es bereits dicke. Der irrt …

Denn nun gibt es eine De-luxe-Attacke von Ex-Präsident Donald Trump (77). Sein Opfer: Prinz Harry.

Am Wochenende drohte Donald Trump Harry auf der Konservativen-Konferenz im Bundesstaat Maryland. «Ich würde ihn nicht in Schutz nehmen. Er hat die Königin verraten.»

Meghan Markle Prinz Harry
Meghan Markle und Prinz Harry sind für die Invictus Games unterwegs.
Prinz Harry
Prinz Harry vergnügte sich auf der Bobpiste.
Prinz Harry Meghan Markle
Die Ex-Royals geniessen ihre Zeit in Kanada.
Meghan Markle Prinz Harry
Meghan zeigte sich modisch.
Meghan Markle
Meghan Markle wirkt entspannt.

Und Trump weiter: «Das ist unverzeihlich. Wenn es nach mir ginge, wäre er auf sich allein gestellt.»

Krawumm …

Und Prinz Harry muss tatsächlich noch eine Runde zittern. Denn wenn Donald Trump tatsächlich noch mal wieder an die Macht kommen sollte, drohen dem Ex-Royal mögliche Konsequenzen.

In welchem Team spielen Sie?

Denn Donald Trump warf der Regierung von Joe Biden (81) vor, sie hätten ihm bei der Einwanderung Privilegien eingeräumt. «Ich denke, sie waren zu gnädig zu ihm. Nach dem, was er getan hat», so Donald Trump zum «Daily Express».

Wir erinnern uns: Die Organisation «Heritage Foundation» reichte Klage gegen Harrys Einwanderung ein.

Prinz Harry Donald Trump
Prinz Harry und Meghan Markle leben in dieser Villa in den USA. - Getty/Twitter

Prinz Harry legte in seinem Buch «Spare» eine Beichte nach der anderen ab. Unter anderem enthüllt der Rotschopf, dass er früher ab und zu Kokain konsumierte. Doch genau diese Offenbarung könnte ihm in seiner Wahlheimat USA nun (mal wieder) Ärger einhandeln ...

Durch das Koks habe er sich «anders gefühlt», schrieb Harry in seinen Memoiren.

«Ich war ein 17-Jähriger, der gewillt war, fast alles auszuprobieren, um die zuvor festgesetzte Ordnung zu ändern.» Auch einen Joint habe er sich in seinen jungen Jahren manchmal gegönnt.

Donald Trump  Prinz Harry
Im britischen Königshaus sorgte die Veröffentlichung von Prinz Harrys Autobiografie «Spare» für Zwist. - keystone

Doch was gab Prinz Harry damals bei seinem Antrag für das US-Visum an? Oder hat die Einwanderungsbehörde bei dem Royal sogar ein Auge zugedrückt?

Hätte Prinz Harry regulär einwandern dürfen?

Pikant: Denn eigentlich führt nach US-Recht ein Eingeständnis des Drogenkonsums normalerweise dazu, dass einer Person die Einreise verweigert wird.

Genau das wollte auch schon Mike Howell von der «Heritage Foundation» herausfinden. «Dieser Antrag liegt im öffentlichen Interesse angesichts des möglichen Entzugs von Prinz Harrys Visum wegen illegalen Drogenkonsums [...]», sagt er 2023 gegenüber «MailOnline».

Die US-Behörden lehnten im letzten Jahr einen zweiten Antrag auf Veröffentlichung der Visum-Akte von Harry ab! Man wolle das «Recht auf Privatsphäre» des Prinzen nicht verletzen und deshalb Details zu seinem Visum nicht veröffentlichen.

Donald Trump
Bei einer Versammlung von schwarzen Konservativen im US-Bundesstaat North Carolina machte Donald Trump mit brisanten Aussagen auf sich aufmerksam.
Donald Trump Polizeifoto
Er meinte, dass seine strafrechtlichen Anklagen und sein Polizeifoto bei schwarzen Wählerinnen und Wählern Anklang finden würde. «Sie fühlen sich ebenfalls diskriminiert», so der 77-Jährige
Donald Trump
Ausserdem holte er zum Schlag gegen Präsident Joe Biden aus. Dieser sei ein «bösartiger Rassist», so der 77-Jährige.

Schon damals meinte die «Heritage Foundation» (eine konservative Denkfabrik), dies würde keinen Sinn ergeben.

Sollte der Gewinner der US-Wahl am 5. November also Donald Trump heissen, müsste sich Prinz Harry auf einiges gefasst machen. Vielleicht sieht er seine englische Verwandtschaft schon schneller wieder, als gedacht …

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