Trump erneuert Kritik an Migration in Europa: «Schlimm»
US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an Europa im Allgemeinen und an dem britischen Premierminister Keir Starmer im Speziellen erneuert. Europa sei ein anderer Ort geworden, sagte Trump während eines Treffens mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin im Weissen Haus. Starmer habe zugelassen, dass «Millionen und Abermillionen von Menschen» in sein Land gekommen seien, «die dort nicht sein sollten. Und das gilt übrigens für ganz Europa», sagte Trump.

Er habe viel Zeit in Europa verbracht, sagte Trump, dessen Mutter aus Schottland in die Vereinigten Staaten immigriert war. «Es ist ein anderer Ort. Schlimm.» An Martin gewandt, äusserte der US-Präsident: «Euch sind Dinge passiert, sehr schlimme Dinge. Und ihr solltet besser etwas gegen die Einwanderung tun, und ihr solltet besser etwas gegen die Energiepolitik tun, sonst wird es kein Europa mehr geben.»
Kritik an Starmer hatte Trump in den vergangenen Tagen immer wieder geäussert. Hintergrund ist, dass der Premierminister den US-Streitkräften die Nutzung der britischen Stützpunkte für den Krieg mit dem Iran erst mit Verzögerung und auch nur für defensive Zwecke genehmigt hatte.
Die Beziehungen zu Grossbritannien seien immer die besten gewesen, «bis Keir kam», sagte Trump, der aber anfügte, Starmer zu mögen: «Er ist ein netter Mann.» Aber Starmer sei kein Winston Churchill, wiederholte Trump mit Blick auf den früheren britischen Premierminister, der die Alliierten mit zum Sieg im Zweiten Weltkrieg geführt hatte.














