Die dritte Staffel von «LOL: Last One Laughing» wird von Mirco Nontschews Tod, einem der Protagonisten der Comedyshow, überschattet. Wie geht es nun weiter?
Mirco Nontschew
Mirco Nontschew (Mitte unten) und der «LOL»-Cast der dritten Staffel. - FRANK ZAURITZ

Das Wichtigste in Kürze

  • Was passiert nach dem Tod von Mirco Nontschew mit «LOL: Last One Laughing»?
  • Amazon hat sich zu dieser Frage geäussert.

Vor wenigen Tagen wurde Mirco Nontschew (1969-2021) tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden, ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Der Berliner Künstler wurde 52 Jahre alt. Nontschew war Teil der ersten und der bereits abgedrehten und noch nicht veröffentlichten dritten Staffel der Comedyshow «LOL: Last One Laughing». Amazon hat sich nun zur Zukunft des Formats geäussert.

«Die Ausstrahlung der dritten Staffel von «LOL: Last One Laughing» mit Mirco Nontschew ist für Frühjahr 2022 geplant.» Dies bestätigte Amazon-Sprecher Michael Ostermeier auf Nachfrage der Nachrichtenagentur spot on news. Der Streamingdienst hält damit an dem bereits angekündigten Ausstrahlungszeitraum fest.

«Komiker mit vielen Talenten»

Die «LOL»-Produzenten Constantin Entertainment und Amazon Studios haben bereits eine gemeinsame Traueranzeige in der «Süddeutschen Zeitung» geschaltet. «Wir haben einen grossartigen Kollegen und wundervollen Menschen verloren. Einen begnadeten Komiker, der uns alle mit seinen vielen Talenten zum Lachen brachte und begeisterte», heisst es darin.

Und weiter: «Unser tiefes Mitgefühl ist bei Mircos Familie und Freunden. Wir werden ihn in unseren Herzen tragen und er wird uns dabei immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern.»

«LOL »
Wer zweimal beim Lachen erwischt wird, fliegt raus: In «LOL - Last One Laughing» sind zehn prominente Comedians in einem Raum eingeschlossen und sollen sich gegenseitig zum Lachen bringen. - dpa-infocom GmbH

In der dritten Staffel sind auch Palina Rojinski, Hazel Brugger, Michelle Hunziker oder Christoph Maria Herbst zu sehen. Durch die Show führt erneut Gastgeber Michael Bully Herbig (53).

50'000 Euro Preisgeld

Das Prinzip des Formats ist sechs Stunden gemeinsam in einem Raum eingesperrt zu sein. Währenddessen müssen sich die Komiker mit Stand-Up, Charakterkomik, Improvisation und vollem Körpereinsatz gegenseitig zum Lachen bringen. Wer lacht, muss die Runde verlassen. Der Letzte in der Runde darf einen Geldbetrag von 50'000 Euro an einen guten Zweck spenden.

Michael Bully Herbig hat sich in einem Instagram-Post von Nontschew verabschiedet: «Du hast die Menschen glücklich gemacht. Wir haben so unendlich viele Lachtränen wegen Dir vergossen! Die heutigen Tränen dagegen sind bitter und schmerzhaft! The show must go on, für dich, Mirco!»

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