Habecks Heizungsgesetz wird abgeschafft

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Deutschland,

    Die schwarz-rote Koalition überarbeitet das Heizungsgesetz. Öl und Gas bleiben weiterhin erlaubt.

    Jens Spahn Heizungsgesetz
    CDU-Fraktionschef Jens Spahn verkündete: «Wir schaffen das Habecksche Heizungsgesetz ab.» - keystone

    Die neue Regierungskoalition hat die Abschaffung des Heizungsgesetzes angekündigt, berichtet «T-Online». Immobilienbesitzer sollen künftig wieder Öl- und Gasheizungen einbauen dürfen.

    Die umstrittene 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien fällt weg. Stattdessen kommt eine Grüngasquote, die bei einem Prozent staret und schrittweise ansteigt, schreibt das «ZDF».

    Wird bei dir mit einer Gas- oder Ölheizung geheizt?

    Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger bezeichnet das alte Heizungsgesetz laut dem Bayerischen Staatsministerium als «Bürokratiemonster aus der rot-grünen Ideologieküche». Die Menschen seien verunsichert worden und Investitionen blockiert geblieben.

    Union und SPD einigen sich auf Reform von Heizungsgesetz

    Der Minister fordert einen kompletten Neustart mit einem System, das zu den Menschen passt. Bayern treibe die Wärmewende technologieoffen und pragmatisch voran.

    Die Koalitionsfraktionen haben sich auf zentrale Eckpunkte geeinigt, meldet die «Welt». CDU-Fraktionschef Jens Spahn verkündete: «Wir schaffen das Habecksche Heizungsgesetz ab.»

    Ab Januar 2029 müssen neue Gas- und Ölheizungen mit einem wachsenden Anteil klimafreundlicher Kraftstoffe betrieben werden. Die sogenannte «Bio-Treppe» erhöht den Anteil schrittweise bis 2040.

    Förderungen bleiben vorerst bestehen

    Hausbesitzer können weiterhin staatliche Zuschüsse beantragen, schreibt «Viessmann». Die Grundförderung beträgt 30 Prozent der Investitionskosten.

    Heizungsgesetz
    Das Heizungsgesetz soll fallen, Öl- und Gasheizungen werden wieder erlaubt. (Symbolbild) - keystone

    Mit zusätzlichen Boni sind maximal 70 Prozent Förderung möglich. Die künftige Ausgestaltung der Fördermittel bleibt jedoch ungewiss.

    Kommunen mit mehr als 100'000 Einwohnern müssen bis 30. Juni 2026 verbindliche Wärmepläne erstellen, erklärt «Germancontract». Kleinere Gemeinden haben Zeit bis Mitte 2028.

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    Kommentare

    User #2008 (nicht angemeldet)

    Aber Gas und Heizöl werden so teuer gemacht das dir das heizen vergeht. Wieder einer vom Lügenbaron Merz

    User #4344 (nicht angemeldet)

    Super Beschluss! Anstatt Zukunftsfähig und unabhängig zu werden hängt man sich weiter an die Abhängigkeit von Öl- und Gas Lieferanten.

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