Auch ohne Titel: Andrew verlangt immer noch Knicks von Angestellten

Aline Klötzli
Aline Klötzli

Grossbritannien,

Andrew will sein Royal-Aus offenbar noch nicht wahrhaben. Die Angestellten des Ex-Prinzen müssen sich weiterhin vor ihm verbeugen.

Prinz Andrew
Andrew wurde zum gewöhnlichen Bürger degradiert. Auf das königliche Protokoll beharrt er bei sich zuhause aber weiterhin. - Getty

Das Wichtigste in Kürze

  • Andrew ist zwar kein Prinz mehr, doch er möchte weiterhin wie einer behandelt werden.
  • In seinen eigenen vier Wänden müssen sich die Angestellten noch immer vor ihm verbeugen.
  • Auf Schloss Windsor gelten diese Regeln allerdings nicht mehr.

Das dürfte ihm ganz und gar nicht gefallen haben!

Andrew Mountbatten Windsor (65) ist kein Prinz mehr. Wegen des Epstein-Skandals wurde er von seinem Bruder König Charles (77) zum gewöhnlichen Bürger degradiert. Sämtliche royalen Titel und Pflichten sind ihm entzogen worden.

Royal Lodge
Blick auf die Royal Lodge: Hier wohnte Andrew jahrelang. - keystone

Doch nicht nur das: Auch seine geliebte Royal Lodge muss er nun endgültig räumen. Andrew bewohnt das 30-Zimmer-Anwesen seit vielen Jahren. Fortan soll er jedoch in einer anderen königlichen Residenz auf Sandringham unterkommen.

Auf Schloss Windsor gelten jetzt neue Regeln

Seit der Aberkennung all seiner Titel hat sich der 65-Jährige kaum in der Öffentlichkeit gezeigt. Doch wie die «Daily Mail» berichtet, erlebte er kürzlich eine weitere Demütigung: Sein erster Besuch auf Schloss Windsor als normaler Bürger stand an.

Der Adels-Experte Ephraim Hardcastle schildert gegenüber der britischen Zeitung, wie der ablief: «Bei seinem ersten Besuch seit dem Entzug seines Titels wurde der ehemalige Prinz nicht von den Wachen gegrüsst. Die ihm bei jeder Gelegenheit zuteilgewordenen Verbeugungen sind verschwunden.»

Von den Palast-Angestellten sei Andrew zudem als «Mr. Mountbatten Windsor» angesprochen worden. Ihn nicht mehr mit «Eure Königliche Hoheit» begrüssen zu müssen, das scheint einigen Mitarbeitern gefallen zu haben.

Findest du es gut, dass Andrew kein Prinz mehr ist?

«Manche genossen es sogar, ihn Mr. Mountbatten Windsor anstatt Eure Königliche Hoheit zu nennen», erzählt Ephraim.

Andrew will weiterhin wie ein Prinz behandelt werden

In seinen eigenen vier Wänden gelten allerdings nach wie vor die alten Regeln. Obwohl er kein Prinz mehr ist, zwingt Andrew die Angestellten, dass sie vor ihm knicksen. Das verriet ein Palast-Insider kürzlich gegenüber dem «Express».

Andrew
Die Mitarbeiter von Andrew in der Royal Lodge müssen sich weiterhin vor ihm verbeugen. - keystone

Die anonyme Quelle plauderte aus: «Der Butler sagt immer noch ‹Eure Königliche Hoheit›, und die Angestellten verbeugen sich weiterhin. Andrew hat klargestellt, dass die Palastregeln innerhalb seiner Mauern nicht gelten. Er besteht darauf, dass es sein Geburtsrecht ist – etwas, das der König ihm nicht nehmen kann.»

Königsfamilie schafft Distanz

Die Königsfamilie versucht sich derweil weiter von dem ehemaligen Herzog von York zu distanzieren. Sein Wappen wurde von Schloss Windsor entfernt und sein Name ist nicht mehr auf der Webseite der Royals zu finden.

King Charles Prinz Andrew
Prinz Andrew und sein Bruder King Charles. (Archivbild) - Getty Images

Hintergrund von Andrews Verbannung aus dem Palast sind die jüngst erschienenen Memoiren von Virginia Giuffre (†41). Das Epstein-Opfer berichtete in dem Buch von sexuellen Treffen mit dem ehemaligen Prinzen.

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Kommentare

User #3714 (nicht angemeldet)

Beim Personal FKK Böckli Springen ist der Worchester Corgi auch schon hängen geblieben.

User #9460 (nicht angemeldet)

Bildzeitung: Ich bin es so unendlich leid, dass die Realität in Deutschland ist: Alle 68 Sekunden wird eine Frau oder ein Mädchen Opfer von Gewalt. Wir werden vergewaltigt, genötigt, geschlagen, gewürgt, getötet. Zu Hause und in der Öffentlichkeit. Und wenn wir Glück haben, werden wir „nur“ belästigt. Nicht irgendwo weit weg, sondern hier bei uns.

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