Dua Lipa und Co. gegen Tickethändler

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    Grossbritannien,

    Dua Lipa, Coldplay und Radiohead verlangen mit vielen anderen Künstlern Preis-Limits für den Weiterverkauf von Tickets. Viagogo und StubHub stehen im Fokus.

    Dua Lipa
    Dua Lipa bei einem Auftritt. (Archivbild) - dpa

    Künstler wie Dua Lipa, Radiohead und Coldplay machen jetzt Druck auf die britische Regierung. Mit einem offenen Brief fordern sie Massnahmen gegen Tickethändler.

    Die Plattformen Viagogo und StubHub geraten ins Zentrum der Debatte. Wie «The Guardian» berichtet, verlangen die Stars Preis-Obergrenzen beim Weiterverkauf.

    dua lipa
    Dua Lipa mit Preis bei den Brit Awards in London 2021. (Symbolbild) - dpa-infocom GmbH

    Oasis-Karten wurden zum Beispiel für 4442 Pfund (4644 Franken) angeboten. Radiohead und Iron Maiden unterstützen die Initiative ebenfalls.

    Dua Lipa und andere Weltstars beschweren sich

    PJ Harvey, New Order und andere sind Teil der Bewegung. Laut «The Guardian» stiegen Preise für begehrte Events auf über 100’000 Franken.

    Die Tickethändler nutzen Möglichkeiten zum Weiterverkauf, die Künstler als «schädlich und erpresserisch» bezeichnen. Zu den Hauptkritikpunkten gehört, dass Tickets für Konzerte oft um ein Vielfaches des Originalpreises verkauft werden.

    Findest du die Preise auch überzogen?

    Premierminister Keir Starmer hatte vor seiner Wahl versprochen, gegen diese Praktiken vorzugehen. Über eine gesetzliche Obergrenze berät die Regierung bereits.

    Tickets bis zu 120'000 Franken

    Britische Medien berichten von extremen Beispielen, wie das «All Points East Festival» in London. Dort wurden Tickets für knapp 120’000 Franken gelistet.

    Weltstars argumentieren, dass hohe Preise Fans ausschliessen. Die Musikwelt drängt auf eine Begrenzung der Preisaufschläge beim Weiterverkauf.

    Laut «The Guardian» könnten nur noch Zuschläge von 30 Prozent erlaubt werden.

    Überteuerte Tickets gibt es überall

    Eine ähnliche Debatte gab es bereits in der Schweiz. In der Vergangenheit gab es bereits einen Fall, der Viagogo in die Knie gezwungen wurde, berichtet das «SRF».

    Die Diskussion über Ticketpreise beschäftigt also nicht nur Grossbritannien, sondern auch andere Länder.

    Künstler hoffen auf eine nachhaltige Verbesserung durch die Gesetzesinitiative. Ob die britische Regierung tatsächlich einschreitet, bleibt abzuwarten.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5128 (nicht angemeldet)

    120'000 für Ticket bei doppelte Lippe? So ein Blödsinn aus dem Paulanergarten vom übervorletztem Jahr....

    User #4196 (nicht angemeldet)

    Warum soll ein Aufschlag überhaupt erlaubt sein? Das ist nicht für den Handel gedacht, sondern eine Form von Rückgabe für den Eigengebrauch.

    Weiterlesen

    der neue james bond
    Wie im Film
    radiohead tour 2025
    1 Interaktionen
    Tour 2025
    Keir Starmer ukraine krieg
    45 Interaktionen
    Ukraine-Krieg

    MEHR IN PEOPLE

    Bob Ross
    1 Interaktionen
    TV-Maler
    King Charles
    1 Interaktionen
    Wiedergutmachung?
    jay z
    1 Interaktionen
    Super Bowl
    Meghan Markle
    Pädo-Anzeige bei Vater

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Ballon d'Or Harry Kane
    9 Interaktionen
    «Beständigkeit»
    Harry Kane
    9 Interaktionen
    Rekordsaison belohnt
    Thomas Markle
    Vater ein Pädophiler?
    James Bond
    8 Interaktionen
    Casting-Tests