SP Thun: 1.-Mai-Feier setzt Zeichen für soziale Gerechtigkeit
Die 1.-Mai-Feier in Thun stand ganz im Zeichen von Solidarität und sozialer Gerechtigkeit. Zahlreiche Besucher nahmen an der programmreichen Veranstaltung teil.

Im Rahmen eines Talks diskutierten die Thuner Gemeinderätinnen Katharina Ali-Oesch (SP) und Andrea de Meuron (Grüne) über aktuelle gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen sowie über ihre Vorstellungen, wie sie die Stadt Thun als erste Thuner Stadtpräsidentin weiterentwickeln würden.
Themen wie Gleichstellung, soziale Sicherheit, Klimaschutz und Mitbestimmung standen dabei im Zentrum.
Eine engagierte Rede hielt Franz Schori, Zentralsekretär bei der Gewerkschaft Syndicom. Er unterstrich die Bedeutung starker Gewerkschaften und erinnerte daran, dass faire Arbeitsbedingungen und soziale Errungenschaften immer wieder verteidigt werden müssten.
Zudem warnte er vor den Folgen der Annahme der Chaos-Initiative der SVP: Jobs und Löhne würden ebenso gefährdet wie die Sozialversicherungen, allen voran die AHV.
Rund 200 Personen waren als Teilnehmende dabei
Einen weiteren politischen Akzent setzte die Gruppe Partenza mit einer Rede, in der sie zu Solidarität und gesellschaftlichem Engagement aufrief.
Für die musikalische Umrahmung sorgten Trummer sowie eine der Alphornchor Thunersee, die dem Anlass eine besondere Atmosphäre verliehen.
Der 1.-Mai-Anlass in Thun machte deutlich, dass der Tag der Arbeit auch heute ein wichtiger Ort für Austausch, politische Forderungen und gemeinsames Engagement ist. Nach Zählungen und Schätzungen haben rund 200 Personen teilgenommen.










