Thuner Initiative fordert strengere Regeln für Airbnb und Co.
Die Stadt Thun soll strengere Regeln für die kurzzeitige Vermietung von Wohnungen aufstellen. Das fordert die am Freitag lancierte Initiative «Wohnraum schützen – Airbnb regulieren».

Hinter dem Begehren stehen die SP, die Juso, der Mieterverband Bern Region Thun-Oberland und Gewerkschaftsbund Thun. Der Initiativtext sieht eine kommerzielle Kurzzeitvermietung von höchstens 90 Nächten pro Jahr vor sowie eine Mindestdauer von fünf Nächten pro Aufenthalt.
Weiter verlangt das Begehren einen angemessenen Anteil an Erstwohnungen. Bei Wohnungsknappheit sollen Abbrüche, Umbauten oder Zweckänderungen, die Wohnraum reduzieren, einer kommunalen Bewilligungspflicht unterstellt werden.
Hintergrund der Initiative ist laut Argumentarium die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt. Die Leerwohnungsziffer in Thun habe zuletzt bei 0,05 Prozent gelegen, was zu den tiefsten Werten schweizweit gehöre.
Gleichzeitig werde Wohnraum durch Plattformen wie Airbnb zunehmend dem langfristigen Mietmarkt entzogen, was steigende Preise und Belastungen in Quartieren zur Folge habe.
Die Unterschriftensammlung läuft bis Ende April 2027.










