Der EHC Thun musste sich zuletzt viermal in Serie geschlagen geben. Dies soll sich am Samstag ändern. Es wartet allerdings ein harter Brocken.
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In der 40. Minute konnte der EHC Thun zum ersten und einzigen Mal jubeln. (Archivbild) - Brigitte Münger

Das Wichtigste in Kürze

  • Unterlag der EHC Thun in dieser Saison einem Gegner, dann jeweils äusserst knapp.
  • Dies änderte sich bei der 8:2-Pleite am Mittwoch in Martigny.
  • Nun wollen sich die Thuner am Samstag gegen Leader Dübendorf beweisen.

5:0 nach gerade einmal 13 Minuten lagen die Thuner am Mittwoch auswärts beim HCV Martigny zurück. Der EHC Thun wurde in der Startphase regelrecht vom Powerplay der Unterwalliser zerpflückt. Klar, dass die Spieler das Eis nach dem ersten Drittel mit hängenden Köpfen verliessen.

Aus der Kabine kam das Team dann erhobenen Hauptes, um sich gemeinsam gegen den drohenden Niedergang zu stemmen. Mit einer Steigerung gelang es dem Team das Spielgeschehen einigermassen ausgeglichen zu gestalten. Am Ende resultierte nichtsdestotrotz eine 8:2-Niederlage.

Die Tore beim 8:2 in Martigny. - EHC Thun

EHC Thun sucht nach der Leichtigkeit

Nach drei knapp verlorenen Partien war die Niederlage in Martigny die erste richtige Ohrfeige der Saison. Es scheint fast so, als wäre den Spielern ein wenig das Selbstvertrauen abhandengekommen zu sein. Wie man sich das Selbstvertrauen zurückholt? Mit harter Arbeit!

EHC Thun
Die Thuner wollen am Samstag Tore bejubeln. - Brigitte Münger

Ein grosses Stück «Büez» wartet bereits am Samstag auf den EHC Thun. Dann wird nämlich der EHC Dübendorf im Grabengut vorbeischauen. Die Zürcher grüssen derzeit von der Sonne aus. Das Team von Coach Reto Stirnimann steht mit 15 Punkten an der Spitze, punktgleich mit dem EHC Basel.

Die Dübendorfer verloren am Mittwoch auswärts beim EHC Arosa nach einer 2:3-Führung noch mit 5:3. Zuvor gelang dem EHCD allerdings eine Siegesserie von fünf Spielen.In sieben Partien konnten die Zürcher bereits unfassbare 32 Tore erzielen.

Die Rückkehr eines Meisters

An das erste Aufeinandertreffen der Saison mit Dübendorf haben die Thuner gemischte Erinnerungen. Zwar lieferte man eine souveräne Leistung ab und glich am Ende noch aus. Trotzdem verlor man zum Saisonauftakt in der Overtime mit 5:4.

Eine abermalige Rückkehr wird das Duell Thun gegen Dübendorf für Silvan Hebeisen. Der Dübendorfer Kapitän spielte von 2014 bis 2017 für den EHC Thun. 2016 stemmte er mit den Berner Oberländern den Meistertitel in der 1. Liga.

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Ein junger Silvan Hebeisen im Dress des EHC Thun. (Archivbild) - zvg

Einen freundschaftlichen Empfang wird es für «Hebu» aber wohl erst nach dem Spiel geben. Zuvor werden die Thuner gewillt sein, nach vier Niederlagen wieder einmal drei Punkte zu holen. Anpfiff auf der Kunsteisbahn Grabengut ist am Samstag um 20 Uhr.

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