Der Kanton St. Gallen unterstützt Menschen, die wegen der Coronakrise ihre Ausgaben nicht mehr bezahlen können, mit einer Corona-Hilfe. Die Regierung hat dazu fünf Millionen Franken gesprochen. Die Hilfe funktioniert ähnlich wie die Ergänzungsleistungen.
Hinweisschild für die Ausgabe von FFP2-Masken in einer Apotheke. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Hinweisschild für die Ausgabe von FFP2-Masken in einer Apotheke. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa - dpa-infocom GmbH

Der Kanton St. Gallen unterstützt Menschen, die wegen der Coronakrise ihre Ausgaben nicht mehr bezahlen können, mit einer Corona-Hilfe. Die Regierung hat dazu fünf Millionen Franken gesprochen. Die Hilfe funktioniert ähnlich wie die Ergänzungsleistungen.

Die Regierung hat dazu eine Verordnung verabschiedet, wie der Kanton am Mittwoch mitteilte. Wer knapp am Existenzminimum lebt und deshalb Corona-Hilfe beanspruchen will, kann dies ab dem 15. April über die Gemeinde tun. Informationen gibt es auf www.coronahilfe.sg.ch.

Die Hilfe sei eine Ergänzung zum bestehenden System der sozialen Sicherheit, heisst es. Anspruchsberechtigt sind Personen, die in den vergangenen zwölf Monaten mit ihrem Einkommen die anerkannten Ausgaben nicht decken konnten und auch nicht über bedeutendes Vermögen verfügen.

Die Anspruchsberechtigung orientiert sich laut Kanton am System der Ergänzungsleistungen. Die Regierung will die Wirksamkeit der Corona-Hilfe in den nächsten Monaten überprüfen und bei Bedarf anpassen.

Mehr zum Thema:

Franken Regierung Coronavirus