In Obwalden muss sich ungeimpftes Pflegepersonal weiterhin auf das Coronavirus testen lassen. Das hat der Regierungsrat am Donnerstag beschlossen.
Seniorin und Pflegekraft in Düsseldorfer Altenheim
Seniorin und Pflegekraft in Düsseldorfer Altenheim - AFP/Archiv

Wer im Kanton Obwalden in einem Heim oder im Spital einen Besuch abstatten will, braucht ab Freitag kein Zertifikat mehr. Mitarbeitende von Gesundheitseinrichtungen, die weder gegen das Coronavirus geimpft noch genesen sind, müssen sich aber weiterhin testen lassen.

Das Ziel dieser Massnahme sei es, die besonders vulnerablen Personen besser zu schützen. Dazu zählten insbesondere ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen, teilte der Obwaldner Regierungsrat am Donnerstag mit.

Keine Tests mehr anbieten müssen die Obwaldner Schulen. Sie können dies freiwillig tun, bis Ende März trägt der Bund die Testkosten. Der Nutzen des repetitiven Testens an den Schulen sei aktuell geringer als zuvor, begründet die Regierung den Schritt. Die Covid-Situation am Kantonsspital wie auch auf den Intensivpflegestationen der umliegenden Kantone habe sich entspannt.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Obwalden gilt für ungeimpftes Pflegepersonal weiterhin eine Testpflicht.
  • Das hat der Regierungsrat am Donnerstag mitgeteilt.
  • Vulnerable Personen sollen so besser geschützt werden.

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