Jungfreisinnige Luzern sagen Nein zur 10-Millionen-Schweiz
An ihrer Generalversammlung im Mai 2026 lehnten die Jungfreisinnigen Kanton Luzern die Volksinitiative ab. Zudem wählten sie zwei neue Vorstandsmitglieder.

An der Generalversammlung vom 8. Mai 2026 im Bahnhöfli Entlebuch blickten die Mitglieder auf ein intensives politisches Jahr zurück, fassten Parolen zu mehreren nationalen und kantonalen Vorlagen und wählten den Vorstand für das kommende Vereinsjahr neu.
Zu Beginn der Versammlung hielt Moritz Falck (Präsident FDP Stadt Luzern) eine liberale Brandrede zum Thema Wohnen. Dabei sprach er über die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt, die Bedeutung von intelligenter Verdichtung sowie die Notwendigkeit liberaler Rahmenbedingungen für mehr Wohnraum und Investitionen. Seine Ausführungen sorgten für angeregte Diskussionen unter den Mitgliedern.
Im Zentrum der politischen Diskussionen stand die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!». Nach einer kontroversen Pro- und Kontra-Debatte zwischen Mario Bucher (Kantonsrat SVP) und Alessio Herger beschlossen die Jungfreisinnigen Luzern mit 14 Nein-Stimmen bei 3 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen die Nein-Parole zur sogenannten Nachhaltigkeitsinitiative.
Klare Zustimmung zu politischen Vorlagen
Die Änderung des Zivildienstgesetzes wurde von den Mitgliedern mit 15 Ja-Stimmen bei 3 Nein-Stimmen und einer Enthaltung unterstützt.
Ebenfalls deutlich unterstützt wurde der Kauf der Liegenschaft an der Würzenbachstrasse 8 als neuer Standort des Kantonsgerichts Luzern. Die Vorlage wurde ohne Gegenstimme angenommen.
Neben den politischen Geschäften standen auch die Vorstandswahlen im Fokus der Generalversammlung. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Melina Bühler als Verantwortliche Homepage sowie Simon Suter als Verantwortlicher Medien und Kommunikation. Tobias Rohr übernimmt neu zusätzlich das Amt des Vizepräsidenten.










