Grüne Luzern: Kreislaufwirtschaft muss schneller kommen

Grüne Luzern
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Die Grünen wollen die Transformation hin zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Mit vier Vorstössen gehen sie in der Stadt Luzern in die Offensive.

Ein Sonnenuntergang bei der Lido Wiese in der Stadt Luzern.
Ein Sonnenuntergang bei der Lido Wiese in der Stadt Luzern. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

die Grünen und Jungen Grünen gehen in der Stadt Luzern in die Offensive und fordern mit vier Vorstössen Massnahmen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. Dies dient dem Klima, der Umwelt und der ökonomischen Resilienz in globalen Krisenzeiten.

In der Vergangenheit hat der Grosse Stadtrat aufgrund verschiedener Vorstösse der Grünen/JG-Fraktion über Kreislaufwirtschaft debattiert. In der 2022 vom Stimmvolk angenommen Klima- und Energiestrategie liegt der Fokus zu Recht auf der CO2-Einsparung und somit bei der energetischen Sanierung von Gebäuden und beim Verkehr.

Da die Kreislaufwirtschaft, solange es nicht um den Bereich Bau oder sehr energieintensive Industriezweige geht, in dieser Dimension eine untergeordnete Rolle spielt, wurde sie vom Parlament und vom Stadtrat bisher auf die lange Bank geschoben.

Dies muss sich aus Sicht der Grünen/JG-Fraktion ändern. Deshalb reichten sie gleich vier Vorstösse zum Thema ein.

Es geht nicht nur um Umweltschutz, sondern auch um Resilienz

Elias Steiner, Erstunterzeichner der Vorstösse führt dazu aus: «Die Kreislaufwirtschaft ist das zentrale Modell, um unsere Wirtschaft nachhaltig zu gestalten und zukunftsfähig zu machen. Der Ressourcenverbrauch muss stark gedrosselt werden, lokal muss konsequent vor global kommen. Es geht dabei nicht lediglich um Umweltschutz, sondern auch um Resilienz des Systems.»

Gerade mit zunehmender politischer Unberechenbarkeit auf der internationalen Bühne ist es zentral, dass lokale Wertschöpfungsketten und Materialkreisläufe gestärkt werden.

Gerade die Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen und globalen Lieferketten kann dabei fatal werden. Umso länger Materialien und Produkte im Kreislauf bleiben, desto geringer ist diese Abhängigkeit.

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Kommentare

User #1639 (nicht angemeldet)

welche Grüne? Die ü 16? Geht doch aufs land

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