Köniz BE: Notunterkunft bleibt bis Ende 2027 Bundesasylzentrum
Die Notunterkunft Niederscherli in Köniz BE wird ein weiteres Jahr als Bundesasylzentrum genutzt. Dort stehen bis zu 120 Plätze für Schutzsuchende bereit.

Die Notunterkunft Niederscherli wird ein weiteres Jahr als Bundesasylzentrum genutzt. Die Gemeinde Köniz hat eine entsprechende Anfrage des Staatssekretariats für Migration positiv beantwortet. Die befristete Nutzung wird damit bis Ende 2027 verlängert.
Seit September 2024 betreibt das Staatssekretariat für Migration (SEM) die Notunterkunft (NUK) Niederscherli als Bundesasylzentrum. Für die Unterbringung von Schutzsuchenden aus der Ukraine stehen dort bis zu 120 Plätze zur Verfügung. Die Unterkunft wird nach einer temporären Schliessung im November wiedereröffnet.
Der Betrieb hat sich bewährt. Die beteiligten Behörden und Organisationen arbeiten gut zusammen. Das Nebeneinander von Schule und Asylunterkunft verläuft ohne Probleme.
Der Betrieb wird durch Freiwilligenangebote von verschiedenen Organisationen und der Bevölkerung unterstützt.
Die bisherige Vereinbarung erlaubt dem SEM, die Notunterkunft bis Ende 2026 zu nutzen. Auf Antrag des SEM hat die Gemeinde einer Verlängerung des Mietvertrags bis Ende 2027 zugestimmt. Aktuell ist noch nicht bekannt, mit wievielen Gesuchen von Schutzsuchenden aus der Ukraine im nächsten Jahr zu rechnen ist.
Die Prognosen für die im Jahr 2027 erwarteten Asyl- und Schutzgesuche wird das SEM zu Jahresbeginn bekanntgeben.






