Die Grünliberalen Kanton Schwyz hat Lorenz Ilg, Kantonsrat aus Freienbach, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt.
Feienbach
Das Kirchgemeindehaus in Freienbach. - nau.ch / jpix.ch

Wie die GLP Schwyz in einer Mitteilung schreib, haben die Grünliberalen Kanton Schwyz an ihrer online durchgeführten Mitgliederversammlung vom 13. April 2021 Lorenz Ilg, Kantonsrat aus Freienbach, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Zusammen mit der ebenfalls neu gewählten Monique Schnell Luchsinger, die als Vizepräsidentin amten wird, wir die GLP damit von einem motivierten Duo in die Zukunft geführt, wie die GLP Schwyz in einer Mitteilung schreibt.

«Wir wollen und werden weiter wachsen», sagt Ilg nach seiner Wahl und ergänzt: «Es braucht die glp im Kanton Schwyz, um die Politik grüner und liberaler werden zu lassen. Wir sind die einzige Partei im Kantonsrat, welche die Umweltanliegen konsequent vertritt und gleichzeitig die liberalen Grundwerte hochhält.

Wir möchten zudem auch mehr Frauen und mehr Junge für die Politik begeistern. Politik macht Spass, mit uns Grünliberalen sogar nachhaltig!» Der Unternehmer und Spezialist für E-Government und Cybersecurity will sich ganz besonders für die verstärkte Digitalisierung der kantonalen Verwaltung einsetzen: «Die Digitalisierung ist eine grosse Herausforderung und gleichzeitig eine grosse Chance für den Kanton.

In unserem Privatleben ist es schon lange selbstverständlich, dass wir Zugbillette, Kinoeintritte etc. online bestellen und bezahlen. Viele Prozesse in der öffentlichen Verwaltung sind dazu noch nicht bereit. Das muss sich schnell ändern damit die Verwaltung bürgerfreundlicher und effizienter wird.»

Auch Monique Schnell Luchsinger will sich für einen innovativen Kanton einsetzen. «Wir müssen offen sein für Neues und es mit Bewährtem verbinden» meint die Steuerjuristin mit Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit. Sie will mit der GLP im Kanton Schwyz den Nährboden schaffen um «Ressourcen sinnvoll zu nutzen». Dies habe für sie nicht nur einen ökologischen, sondern auch einen ökonomischen Aspekt.

Der zurücktretende Präsident Markus Weber, der die Schwyzer Grünliberalen erfolgreich in die Kantonsratswahlen geführt hat und in dessen Amtszeit mit der «Geld zurück» Initiative eine Trendwende in der Schwyzer Energiepolitik eingeleitet wurde, wird den beiden Neuen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Für eine gebührende Verabschiedung wird er sich aber noch etwas gedulden müssen – mindestens bis man wieder real und nicht nur virtuell anstossen darf. Der grosse Dank für seine geleistete Arbeit durfte er aber bereits entgegennehmen.

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