Die Regionalspital Emmental AG schreibt im Corona-Jahr 2020 einen Verlust von einer halben Million Franken.
Spital Emmental
Das Spital Emmental in Burgdorf. - Keystone

Die Regionalspital Emmental AG weist in der Rechnung 2020 einen Verlust von 0,5 Millionen Franken aus. Dieser geht laut dem am Mittwoch publizierten Geschäftsbericht im Wesentlichen auf Zusatzaufwendungen wegen der Corona-Pandemie zurück.

Die Spitalbetreiberin erhielt zwar 2020 vom Kanton Bern eine Covid-19-Entschädigung von 4,2 Millionen Franken. Diese ist im Ergebnis berücksichtigt. Dennoch stieg der Betriebsaufwand leicht stärker als der Betriebsertrag.

Im Jahr 2019 hatte die Regionalspital Emmental AG noch einen kleinen Gewinn von 0,3 Millionen Franken geschrieben.

An den beiden Standorten Burgdorf und Langnau behandelte das Personal der Emmentaler Spitalgruppe 84'239 Personen - 13,3 Prozent mehr als im Vorjahr. In dieser Zahl enthalten sind aber auch jene Personen, welche sich wegen eines Coronatests ins Spital begaben.

Ohne diese Personen reduzierte sich die Zahl der ambulanten Patienten um 3,8 Prozent und jene der stationären Patienten um 2,9 Prozent. In diesen Zahlen sind die Psychiatrie-Patienten nicht berücksichtigt.

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