Die Energie- und Klimakommission wurde neu abgepasst und neue Mitglieder gewählt.
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Stadt Bern. - Keystone

Der Gemeinderat hat die Verordnung zur ehemaligen Energiekommission angepasst und die neuen Mitglieder gewählt. Die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen im Bereich der Energie- und Klimathematik veranlassten den Gemeinderat dazu, die Kommission thematisch und personell zu erweitern.

Seit November 2000 besteht in der Stadt Bern die Energiekommission, welche die städtischen Behörden in energiepolitischen Fragen berät und Empfehlungen zuhanden der zuständigen Direktionen abgibt.

Im Mai 2019 hat der Gemeinderat beschlossen, sowohl den Themen- wie auch den Mitgliederkreis dieser Kommission zu erweitern. Dies gestützt auf die weitreichenden Veränderungen in Politik und Gesellschaft im Bereich der Energie- und Klimathematik sowie mehrere Vorstösse aus dem Parlament. Die Energie- und Klimakommission soll nicht mehr nur zu energiepolitischen Themen beraten, sondern auch zu Fragen des Klimawandels Stellung nehmen. Dies wurde auch in der Energie- und Klimastrategie 2025 so festgehalten. Dafür musste die entsprechende Kommissionsverordnung angepasst werden.

Aktuelle Aufgaben für die Kommission

Nach der Erarbeitung einer gemeinsamen Basis wird eine der ersten Aufgaben der Kommission die Auseinandersetzung mit dem Reglement über Klimaschutz und Klimaanpassung (Klimareglement) sein. Damit will der Gemeinderat eine verbindliche Grundlage schaffen, die den angestrebten Absenkpfad der Stadt Bern bis 2035 festhält.

Ausserdem wird die Kommission in den nächsten Jahren auch die Erarbeitung der neuen Energie- und Klimastrategie 2026 bis 2035 begleiten und Ideen und Ratschläge einbringen können. Gerade nach dem von der Schweizer Stimmbevölkerung abgelehnten CO2-Gesetz kommt dieser Strategie eine noch wichtigere Bedeutung zu.

Verbände und Wissenschaft sind neu vertreten

Neben den bestehenden Vertretenden der verschiedenen Behördenstellen, sind neu auch je eine Vertreterin oder ein Vertreter aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft sowie eines Wirtschaftsverbandes, eines Mobilitätsverbandes und eines Umweltverbandes ständig in der Kommission vertreten.

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