E-Zigaretten

Berns Grosser Rat mag Jugendschutz bei E-Zigaretten nicht vorziehen

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Bern,

Der bernische Grosse Rat will die Revision des Handels- und Gewerbegesetzes nicht aufsplitten. Zwei unterschiedliche Themen sollen gleichzeitig angegangen werden: Der Jugendschutz bei E-Zigaretten und die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten.

Zigaretten
Der Nationalrat ist im Grundsatz für eine Besteuerung von E-Zigaretten. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP/TONY DEJAK

Das hat das Parlament am Dienstag mit 75 zu 64 Stimmen beschlossen. Dabei setzte sich eine Mitte-Rechts-Mehrheit gegen die Regierung durch.

Diese wollte zunächst den unbestrittenen Teil der Revision unter Dach bringen: Das Verbot des E-Zigaretten-Verkaufs an Minderjährige. Dieses Anliegen solle rasch umgesetzt werden, was nur möglich sei, wenn man es von den Ladenöffnungszeiten trenne. Denn hier stehe die Referendumsdrohung der Gewerkschaften im Raum.

Die Ratsmehrheit wollte von einem Splitting nichts wissen. Die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten sei ebenfalls beschlussreif, eine Verschiebung auf den Herbst daher fehl am Platz. Dasselbe Gesetz innert einem halben Jahr zweimal zu revidieren, sei widersinnig und verursache bloss zusätzliche Kosten.

Nach dem Grundsatzentscheid nahm der Rat die Detailberatung des revidierten Handels- und Gewerbegesetzes in Angriff. Ob es eine oder zwei Lesungen geben wird, ist noch offen.

Kommentare

Weiterlesen

eishockey wm patrick fischer
6 Interaktionen
Nati-Coach Cadieux
Kerosin
48 Interaktionen
Heli teurer

MEHR E-ZIGARETTEN

Mädchen raucht E-Zigarette
6 Interaktionen
Quote stabil
Mädchen raucht E-Zigarette
4 Interaktionen
Lissabon
4 Interaktionen
Lissabon
Mädchen raucht E-Zigarette
15 Interaktionen
Neue Analyse

MEHR AUS STADT BERN

BSV Bern
Handball
YB
11 Interaktionen
Koller kennt ihn