Im Kanton Aargau starten in der kommenden Woche mit dem repetitiven Corona-Testen. Das Konzept sieht einen schrittweisen Testaufbau in Schulen, Betrieben, Pflegeheimen und sozialmedizinischen Institutionen vor. Ab Mitte Juni sollen bis zu 200'000 Personen pro Woche getestet werden.
Schule Tests coronavirus
An den Schulen soll wieder einmal in der Woche getestet werden. - Keystone

Im Kanton Aargau starten in der kommenden Woche mit dem repetitiven Corona-Testen. Das Konzept sieht einen schrittweisen Testaufbau in Schulen, Betrieben, Pflegeheimen und sozialmedizinischen Institutionen vor. Ab Mitte Juni sollen bis zu 200'000 Personen pro Woche getestet werden.

Zunächst startet der Testbetrieb in den Schulen und Betrieben, wie das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Donnerstag mitteilte. Rund 800 Lehrpersonen und 4300 Mittelschülerinnen und -schülern in Tagesschulen können als erste teilnehmen.

Eine Woche später folgten die Pflegeheime und die sozialmedizinischen Institutionen. Bis Ende Mai wird gemäss DGS angestrebt, rund 100'000 Personen pro Woche zu testen.

Ab Mitte Juni bis zum voraussichtlichen Projektende Ende September soll die Zahl der Getesteten auf bis zu 200'000 Personen pro Woche ansteigen. Damit würde ein relevanter Teil der mobilen Aargauer Bevölkerung getestet werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Für alle beteiligten Personen sei das repetitive Testen freiwillig. Die Kosten trage der Bund.

«Das repetitive Testen stellt neben der laufenden Impfkampagne einen weiteren wichtigen Pfeiler des Kantons Aargau in der Bekämpfung der Pandemie dar», lässt sich Kantonsärztin Yvonne Hummel in der Medienmitteilung zitieren.

Das Projekt «Repetitives Testen» (ReTe) umfasst regelmässige Tests an Schulen, in Betrieben, in Pflegeheimen und in sozialmedizinischen Institutionen. Durch das wöchentliche Testen können asymptomatisch infizierte Personen identifiziert, Infektionsketten unterbrochen und Infektionsausbrüche verhindert werden, wie das DGS festhält.

Die Teilnehmenden profitierten von weniger weitreichenden Quarantänemassnahmen. Im Fall eines positiven Testergebnisses einer einzelnen Person oder eines Infektionsausbruchs betreue das kantonale Contact Tracing Center die betroffenen Personen.

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