«Die Covid-19-Pandemie und der Halbleitermangel haben unseren Wachstumskurs deutlich eingebremst», teilte der Skoda-Chef Thomas Schäfer mit.
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Ein Skoda. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im vergangenen Jahr lieferte Skoda 878'200 Autos aus.
  • Damit sank die Zahl im Vergleich zu 2020 um 12,6 Prozent.

Die Volkswagen-Tochter Skoda hat im vergangenen Jahr weltweit weniger Autos ausgeliefert. Im Vergleich zu 2020 sank die Zahl um 12,6 Prozent auf 878'200, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. «Die Covid-19-Pandemie und der Halbleitermangel haben unseren Wachstumskurs deutlich eingebremst», teilte der Skoda-Chef Thomas Schäfer mit.

Er sprach angesichts der Schwierigkeiten dennoch von einem «ordentlichen Ergebnis». Man gehe davon aus, dass sich die Versorgungslage mit Halbleitern ab der zweiten Jahreshälfte schrittweise entspannen werde.

Der neue Elektro-SUV Enyaq iV verzeichnete demnach knapp 45 000 Auslieferungen. In Indien begann im Sommer die Produktion des neuen Skoda Kushaq, der im Rahmen der Konzernstrategie «Indien 2.0» speziell für den südostasiatischen Wachstumsmarkt entwickelt wurde. Dort konnte die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge mehr als verdoppelt werden und lag bei 22 800. Schäfer verlässt die Skoda-Zentrale in Mlada Boleslav zum 1. Juli nach knapp zwei Jahren und übernimmt die Führung der Marke Volkswagen Pkw.

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