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Unilever und McCormick bündeln Gewürzgeschäft

Maja Bojic
Maja Bojic

Grossbritannien,

Unilever und McCormick fusionieren ihre Lebensmittelbereiche und schaffen ein globales Unternehmen für Gewürze und Kondimente.

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Unilever plant, seine Lebensmitteldivision mit McCormick zu fusionieren, um ein global führendes Unternehmen für Gewürze zu schaffen. (Archivbild) - keystone

Unilever und McCormick werden ihre Lebensmittelsparte fusionieren, um ein weltweit führendes Unternehmen für Gewürze zu schaffen.

Ziel ist die Kombination bekannter Marken wie Knorr, Hellmann’s und French’s, die zusammen ein starkes Portfolio bilden.

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Der Deal hat einen Unternehmenswert von rund 44'800 Mio. Dollar für Unilevers Lebensmitteldivision, erklärte die «Bloomberg». Aktionäre von Unilever erhalten 65 Prozent des neuen Unternehmens sowie eine Barauszahlung von 15'700 Mio. Dollar.

Strategische Struktur des Deals

Die neue Gesellschaft soll laut der «Market Chameleon» einen Jahresumsatz von etwa 20 Mrd. Dollar erzielen und international wachsen. McCormick wird damit sein Portfolio erweitern und von etablierten Marken profitieren.

Die Transaktion erfolgt über eine Reverse Morris Trust-Struktur, um steuerliche Vorteile in den USA zu sichern, wie «Reuters» berichtet. Unilever wird sich nach Abschluss auf Bereiche wie Schönheit, Haushalt und Wellness konzentrieren, erklärte das Unternehmen.

Nach der Ankündigung reagierten die Aktienkurse beider Firmen negativ, da Anleger die komplexe Struktur und mögliche regulatorische Hürden bewerteten.

Unilever und McCormick-Aktien fallen nach Ankündigung der Fusion

«Reuters» meldet einen Kursrückgang von rund sieben Prozent bei Unilever und fünf Prozent bei McCormick.

McCormick-CEO Brendan Foley erklärte laut der «Investing», dass das kombinierte Unternehmen optimal positioniert sei. Es solle global von der wachsenden Nachfrage nach Gewürzen und Geschmacksverstärkern profitieren.

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Nach der Ankündigung der Fusion fiel der Aktienkurs von Unilever um rund sieben Prozent, da Anleger die komplexe Struktur und mögliche regulatorische Hürden bewerteten. (Archivbild) - keystone

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und behördlicher Genehmigungen, berichtet die «Business Chief». Ein Abschluss wird voraussichtlich Mitte 2027 erwartet, wobei beide Firmen ihr strategisches Portfolio weiter straffen.

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