Tesla, Inc. – Musk: «Wenn wir spionieren würden, wären wir erledigt»

Mathias Kainz
Mathias Kainz

China,

Sämtliche Fahrzeuge der Tesla, Inc. wurden vom chinesischen Militär aus Angst vor Spionage verbannt. Nun versucht Firmengründer Elon Musk zu vermitteln.

Tesla, Inc.
Elon Musk, Chef der Tesla, Inc. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Elon Musk versucht in China die Angst vor Spionage durch Tesla zu mindern.
  • Das chinesische Militär hat die Elektroauto-Marke von allen Anlagen verbannt.

In China geht die Angst um – nicht vor dem Coronavirus, sondern vor Tesla, Inc. Das chinesische Militär hat sämtliche Autos des US-amerikanischen Herstellers aus seinen Anlagen verbannt.

Grund dafür ist die Angst chinesischer Top-Offizieller, dass die Fahrzeuge als Spionage-Geräte eingesetzt werden könnten. Tesla-Fahrzeuge dürfen deshalb auch nicht mehr als Privat-Fahrzeuge von Militär-Angestellten oder deren Familien verwendet werden.

Tesla, Inc. «wäre erledigt»

Bei einem Video-Auftritt beim China Development Forum bemüht sich der «Technoking» nun um Beschwichtigung. «Wir wären erledigt, wenn wir unsere Autos für Spionage verwenden würden», so Musk.

«Wenn ein Unternehmen Spionage betriebe, wären die negativen Folgen für dieses Unternehmen fatal», ist Musk sicher. «Wenn wir das machen würden, dann würde man uns überall auf der Welt abstellen.»

China ist der zweitgrösste Mark der Tesla, Inc.

Das sei ein «sehr starker Anreiz» dafür, Daten vertraulich zu behandeln. China ist mittlerweile der zweitgrösste Markt für Tesla. Alleine im Vorjahr verkaufte die US-Marke in der Volksrepublik rund 130'000 Fahrzeuge vom Typ Model 3.

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