Tesla plant 3500 neue Arbeitsplätze in Grünheide
Tesla will die Produktion und die Batteriezellfertigung in Grünheide ausbauen und insgesamt 3500 neue Arbeitsplätze schaffen.

Tesla treibt den Ausbau seines Werks in Grünheide weiter voran. Der US-Elektroautobauer plant insgesamt 3500 zusätzliche Arbeitsplätze in der Fahrzeug- und Batteriefertigung.
Wie die «ZDFheute» berichtet, sollen ab Oktober weitere 1000 Mitarbeitende eingestellt werden. Gleichzeitig soll die Produktion um nochmals 20 Prozent auf 7500 Fahrzeuge pro Woche steigen.
Bereits ab Juli beginnt laut Unternehmensangaben der Hochlauf auf 6200 Fahrzeuge pro Woche. Die Rekrutierung der ersten 1000 neuen Beschäftigten läuft bereits, schreibt die «Tagesschau».
Tesla: Produktion wird schrittweise hochgefahren
Tesla reagiert damit auf die gestiegene Nachfrage nach dem Model Y, das unter anderem in Grünheide gefertigt wird. Laut der «Tagesschau» begründet das Unternehmen den Ausbau mit der Marktentwicklung.
Von den ursprünglich angekündigten 1000 neuen Mitarbeitenden sind der «ZDFheute» zufolge bereits rund 700 eingestellt worden. Die restlichen Stellen sollen im Laufe des Julis folgen.
Vor mehr als zwei Jahren arbeiteten rund 12'400 Menschen im Werk in Grünheide. Danach sank die Zahl um etwa 1700 Beschäftigte. Mit den neuen Plänen sollen in der Fahrzeugproduktion wieder rund 12'700 Mitarbeitende beschäftigt sein.
Batteriezellfertigung als zweiter Wachstumstreiber
Zusätzlich plant Tesla mehr als 1500 neue Stellen für die Batteriezellfertigung in Grünheide. Dafür investiert das Unternehmen knapp 250 Millionen US-Dollar, um eine Jahreskapazität von 18 Gigawattstunden aufzubauen, berichtet die «Welt».
Auch in diesem Bereich läuft die Rekrutierung laut Unternehmensangaben bereits. Die Suche nach Fachkräften gestalte sich jedoch anspruchsvoll, da viele spezialisierte Qualifikationen benötigt würden.

Tesla spricht insgesamt von 3500 zusätzlichen Arbeitsplätzen, die kurz- und mittelfristig im Bereich Fahrzeug- und Batteriefertigung entstehen sollen. Zusätzlich sollen rund 500 Leiharbeitnehmende übernommen werden, wie die «ZDFheute» schreibt.















