Menschen bei Erdrutsch in Westchina verschüttet
Mehrere Menschen sind im Westen Chinas bei einem Erdrutsch verschüttet worden. Wie der Katastrophenschutz mitteilte, kam es am Vormittag (Ortszeit) zu einem Bergsturz im Kreis Pengshui, östlich der Metropole Chongqing. Das chinesische Staatsfernsehen verbreitete Aufnahmen des Berghangs, der an einer bewohnten Strasse abgebrochen war. Ein weiteres Video zeigte Anwohner, die vor einer Staubwolke flohen.

Wie viele Menschen die Lawine aus Geröll unter sich begraben hat, ist noch unklar. Chinesische Staatsmedien berichteten unter Berufung auf die Behörden, dass mehrere Wohnhäuser verschüttet und Menschen eingeschlossen seien. Acht Verschüttete wurden demnach bislang gerettet.
Kurz vor dem Abbruch hätten Anwohner Steinschläge bemerkt, berichtete das Staatsfernsehen weiter. Während der folgenden Evakuierung von 60 Bewohnern sei die Gerölllawine abgegangen, hiess es.
Vor allem im regenreichen Sommer kommt es in China immer wieder zu Erdrutschen. Vergangenen Woche hatte ein Erdrutsch in der nordwestlichen Provinz Gansu nahe der Stadt Longnan 21 Menschen das Leben gekostet.










