Das Genfer Startup Lymo wollte mit seiner App Uber Konkurrenz machen. Jetzt wurde die Firma, in die auch Wawrinka investiert hatte, in Liquidation versetzt.
lymo
Lymo - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Genfer Startup Lymo wurde an seiner Generalversammlung in Liquidation versetzt.
  • Die Firma, in die auch Stanislas Wawrinka investierte, hat nämlich kein Geld mehr.
  • Lymo wollte mit seiner Kontaktplattform für Taxifahrer Uber Konkurrenz machen.

Das Genfer Startup Lymo hat kein Geld mehr. Das Unternehmen versuchte als Kontaktplattform für Fahrer, Taxifahrer und Kunden Uber-Konkurrenz zu machen.

Nun wurde es durch einen Beschluss an der Generalversammlung vom 18. November am 6. Dezember in Liquidation versetzt, wie dem Handelsregister des Kantons Genf zu entnehmen ist.

Auch Wawrinka hatte in Lymo investiert

Unter anderem hatte auch der Waadtländer Tennisspieler Stan Wawrinka zu Beginn in das Startup investiert.

Stan Wawrinka
Stan Wawrinka spricht an einer Pressekonferenz in Basel an den Swiss Indoors. - Keystone

Das 2019 gegründete Unternehmen wurde vom Genfer Rechtsanwalt und Nationalrat Christian Lüscher (FDP) geleitet. Es erlangte im Sommer 2020 Bekanntheit, weil die Suva den Fahrerinnen und Fahrern den Status als Selbständige zugesprochen hatte. Dieser Status war ihnen bei der amerikanischen Konkurrenz Uber immer wieder verwehrt worden: Dort gelten sie nur als Angestellte des Unternehmens.

Im Juli 2020 hatte das Unternehmen 350 registrierte Fahrer und 15'500 Kunden in Genf. Zudem wollte es auch in andere Schweizer Städte expandieren, etwa nach Zürich, Lausanne und Basel. Aber auch im Ausland wollte es ausbauen, wie Mitbegründer Alex Sabbag Anfang bereits 2020 sagte.

Mehr zum Thema:

Nationalrat Suva Uber Wawrinka