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    SBB steigen mit 49 Prozent bei Helsana-Tochter HMS ein

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die SBB steigen beim Gesundheitsdienstleister Health & Medical Service (HMS) ein. Die Bundesbahnen übernehmen 49 Prozent der Aktien von der bisherigen Alleineigentümerin Helsana. Künftig werden SBB und Helsana das Unternehmen gemeinsam kontrollieren.

    sbb
    Die SBB steigen bei der Helsana-Tochter HMS ein. - keystone

    Die EU-Kommission hat die Transaktion am Donnerstag genehmigt, wie sie gleichentags mitteilte. Wettbewerbsrechtliche Bedenken gebe es angesichts der begrenzten Auswirkungen im Europäischen Wirtschaftsraum keine. Der Zusammenschluss sei daher in einem vereinfachten Verfahren geprüft worden.

    HMS ist auf medizinische Dienstleistungen für Unternehmen spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Verkehrs-, Arbeits-, Betriebs- und Versicherungsmedizin sowie Dienstleistungen im Gesundheits- und Case-Management. Zudem bietet das Unternehmen Softwarelösungen für das Gesundheitswesen an. HMS ist ausschliesslich in der Schweiz tätig.

    Die HMS nehme alleine für die SBB jährlich rund 12'000 medizinische Untersuchungen, Beurteilungen und Abklärungen in drei Sprachen vor, erklärte eine SBB-Sprecherin am Donnerstagabend auf AWP-Anfrage. Dazu zählten beispielsweise Tauglichkeitsuntersuchungen von Lokführerinnen und Lokführern.

    Mit der gemeinsamen Beteiligung schafften die SBB und Helsana eine «langfristig stabile Grundlage für die HMS» und gewährleisteten somit die schweizweite Verfügbarkeit und Qualität der medizinischen Dienstleistungen, die für einen sicheren und zuverlässigen Bahnbetrieb essentiell seien. Die Unabhängigkeit der Dienstleistungen bleibe für alle HMS-Kundinnen und -Kunden gewahrt.

    Die SBB und HMS verbindet eine längere Geschichte. Die Bundesbahnen lagerten 2017 ihren damaligen MedicalService an die zur Helsana-Gruppe gehörende HMS aus. Damit wollten die SBB das für ihr Kerngeschäft notwendige medizinische Wissen und entsprechende Kapazitäten langfristig sichern.

    Die Transaktion soll voraussichtlich Ende Oktober vollzogen werden, wie die SBB-Sprecherin weiter erklärte. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

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    Kommentare

    User #4255 (nicht verifiziert)

    Der Artikel wurde falsch verstanden oder nicht ganz gelesen. Die SBB beteiligt sich mit 49 Prozent an der HMS (Health & Medical Service AG). Das ist eine Tochtergesellschaft der Helsana, die auf Arbeits- und Verkehrsmedizin spezialisiert ist. Die SBB hat diesen medizinischen Dienst im Jahr 2017 selbst an die Helsana ausgelagert. Die HMS führt für die SBB jährlich rund 12'000 12'000 zwingend notwendige Tauglichkeitsprüfungen (z. B. für Lokführerinnen und Lokführer) durch. Mit dem Einstieg sichert die SBB diese für sie kritische Infrastruktur langfristig für den eigenen Bahnbetrieb ab. Ohne diese medizinischen Checks stünde der Bahnbetrieb still.

    User #4151 (nicht angemeldet)

    wieso nicht eine Tauglichkeitsuntersuchungen bei bei SBB-Chefs einführen

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