Oracle kündigt weltweit 30'000 Mitarbeiter per E-Mail
Der Technologiekonzern Oracle hat eine grosse Entlassungswelle gestartet. Tausende Mitarbeiter erhielten frühmorgens Kündigungs-E-Mails.

Oracle hat am Dienstag, 31. März 2026, eine beispiellose Entlassungswelle gestartet. Laut dem «Business Insider» erhielten Mitarbeiter früh am Morgen Kündigungsmitteilungen per E-Mail.
Bis zu 30'000 Beschäftigte verlieren damit ihren Job weltweit. Das entspricht etwa 18 Prozent der 162'000-köpfigen Belegschaft von Mai 2025, schreibt «Upday».
Die Kündigungen treten sofort in Kraft, wie «Newstime» berichtet. Nach Unterzeichnung der Kündigungsdokumente erhalten die Betroffenen eine Abfindung gemäss den Bedingungen des Abfindungsplans.
Bereiche Oracle Health, Sales, Cloud und NetSuite betroffen
Der Zugriff auf Computer, E-Mail und Dateien wird unverzüglich deaktiviert, berichtet «Newstime». Die Mitarbeiter müssen eine private E-Mail-Adresse angeben für weitere Korrespondenz.
Besonders stark betroffen sind die Bereiche Oracle Health, Sales, Cloud und NetSuite. Etwa 12'000 der gekündigten Mitarbeiter befinden sich laut «Börse Express» in Indien.
Das Restrukturierungsbudget wurde von 1,6 auf 2,1 Milliarden Dollar (etwa 1,44 bzw. 1,89 Milliarden Franken) erhöht. Analysten erwarten jährliche Einsparungen von bis zu 10 Milliarden Dollar (etwa 9 Milliarden Franken) Cashflow.
Künstliche Intelligenz als Grund
Oracle investiert derzeit rund 156 Milliarden Dollar (etwa 140,4 Milliarden Franken) in KI-Infrastruktur und Rechenzentren. Der Stellenabbau soll diese enormen Ausgaben finanzieren helfen, schreibt «Börse Express».

Das Unternehmen plant, den Umsatz zu verdreifachen bei kaum steigendem Personalbestand. KI-gestützte Entwicklungstools sollen Effizienzgewinne ermöglichen.
Auch andere Techkonzerne gehen ähnlich vor, berichtet «Upday». SAP kündigte im Januar 2025 den Abbau von 9000 bis 10'000 Stellen an, Microsoft und Google strichen Tausende Jobs.












