Nike sieht Risiken durch Iran-Krieg für sein Geschäft
Der Sportartikel-Riese Nike sieht aufgrund des Iran-Kriegs Risiken für sein Geschäft und senkt die Umsatzprognosen.

Der Sportartikel-Riese Nike warnt vor wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts, schreibt das «Handelsblatt». Finanzchef Matthew Friend nennt steigende Ölpreise und Versorgungsschwankungen als zentrale Herausforderungen.
Diese könnten erhebliche Auswirkungen auf Kosten und Verbraucherverhalten haben. Das Unternehmen überraschte Analysten mit drastischen Prognosen.
Das Unternehmen erwartet im laufenden Quartal einen Umsatzrückgang von zwei bis vier Prozent. Experten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von zwei Prozent gerechnet.
Nike senkt Erwartungen für gesamtes Geschäftsjahr
Auch für das gesamte Geschäftsjahr senkt Nike die Erwartungen, berichtet «T-Online». Die Ankündigung führte unmittelbar zu einer Reaktion an der Börse.
Die Aktie sank im nachbörslichen Handel um rund neun Prozent. Besonders problematisch wirkt sich die Situation in mehreren Regionen aus.
Laut «Moneycab» verzeichnet der Sportartikel-Riese hohe Lagerbestände in Europa und im Nahen Osten. Kriegsbedingte Behinderungen könnten zu erhöhter Volatilität führen.
Strukturelle Probleme verstärken Gegenwind
Nike kämpft seit Längerem mit hausgemachten Problemen, berichtet das «Handelsblatt». Konzernchef Elliott Hill stellte den Fokus stärker auf Sportler-orientierte Produkte um.

Doch dieser Umbau verläuft teilweise langsamer als erhofft.
«Moneycab» berichtet von besonders schwachen Zahlen aus China. Der Sportartikel-Riese erwartet dort einen Umsatzrückgang von etwa zwanzig Prozent im laufenden Quartal.















