Nestlé entschuldigt sich nach Rückruf von Babynahrung per Video

    Melisa Zec
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    Nestlé-CEO Philipp Navratil hat sich per Video bei Eltern entschuldigt. Er bedauert die Verunsicherung durch den Rückruf der Babynahrung.

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    Laut Nestlé-CEO Philipp Navratil ist die Rückrufaktion von Babynahrung inzwischen abgeschlossen. - keystone

    Nestlé-CEO Philipp Navratil hat sich zum grossangelegten Rückruf von Babynahrung in einer Videobotschaft geäussert. Er entschuldigte sich bei Eltern für die Verunsicherung.

    Ein Qualitätsproblem mit einem Rohstoff eines Zulieferers löste den Rückruf aus, berichtet der «Kurier». Dies wurde im Dezember in einem Werk in den Niederlanden festgestellt, sagte Navratil in dem auf der Nestlé-Webseite publizierten Video.

    Philipp Navratil, CEO von Nestlé, äussert sich in Video zum Rückruf von Babynahrung.

    Das Unternehmen habe daraufhin den Vertrieb der betroffenen Produkte gestoppt. Freiwillige Rückrufe wurden in Zusammenarbeit mit den Behörden in mehreren europäischen Ländern gestartet.

    Keine bestätigten Krankheitsfälle

    Navratil bekräftigte, dass es bislang keine bestätigten Krankheitsfälle im Zusammenhang mit den Produkten gebe. Weiter betonte der Firmenchef des Nahrungsmittelriesen, dass Produktsicherheit oberste Priorität habe.

    Nestlé hatte in gegen 60 Ländern Chargen von Säuglingsnahrung vorsorglich zurückgerufen. Es ist die grösste Rückrufaktion der Firmengeschicht, so der «Stern».

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    Betroffen sind die bekannte Marke Beba sowie Spezialprodukte wie Alfamino. Eltern wurden aufgefordert, die Produkte aus bestimmten Chargen nicht mehr zu verwenden und im Handel zurückzugeben.

    Rückruf bleibt ohne grosse finanzielle Auswirkungen

    Ursache war laut Behördenangaben ein technischer Reinigungsdefekt in einem Zulieferbetrieb. Dadurch sei es zu einer Verunreinigung eines als Zutat verwendeten Öls gekommen.

    Der hitzebeständige Giftstoff Cereulid könne Übelkeit und Erbrechen auslösen, wie der «Stern» weiter schreibt.

    Der Konzern erklärte, die vom Rückruf betroffenen Chargen von Säuglingsnahrung machten deutlich weniger als 0,5 Prozent des jährlichen Konzernumsatzes aus. Die finanziellen Auswirkungen würden für den Konzern «voraussichtlich nicht erheblich» sein.

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    Kommentare

    User #25 (nicht angemeldet)

    als Aktionär dieses Verlustpapieres, bin ich nun wirklich abgelöscht. Immer und immer wieder hat Nestlé Skandale. Babynahrung, Wasser usw. Warum kommt dieser Riese mit so viel Kapital nicht endlich in die Socken

    User #2648 (nicht angemeldet)

    Ist wieder das gleiche eine Entschuldigung und fertig ist es. Lohn weg und vor Gericht.

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