Nestlé

    Nestlé-CEO vertraut im Zollstreit auf Bundesrat

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Nestlé-CEO Philipp Navratil hat im Zollstreit mit den USA Vertrauen in eine Lösung durch die Schweizer Behörden. Er vertraue «voll und ganz» auf Bundesrat und Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), dass diese eine gute Einigung fänden, sagte Navratil.

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    Nestlé ist laut dem Konzernchef Philipp Navratil von Zöllen nur begrenzt betroffen, da der Konzern über 90 Prozent seiner Produkte in den jeweiligen Märkten lokal produziere. - keystone

    Zur Frage, ob die geplanten Verhandlungen für ein Zollabkommen nötig seien oder diese gestoppt werden sollten, äusserte sich der Chef des weltgrössten Nahrungsmittelkonzerns im Gespräch mit Journalisten am Montag zurückhaltend. Es gebe derzeit viel Unsicherheit und zahlreiche rechtliche Fragen zu klären, weshalb noch offen sei, welcher Weg eingeschlagen werde.

    Grundsätzlich sprach sich Navratil für stabile und möglichst handelsfreie Rahmenbedingungen aus. Diese seien für das Unternehmen und die Konsumenten langfristig am besten. «Wenn sich Zollsätze alle zwei oder drei Monate ändern, ist das schwierig für uns.» Häufige Änderungen bei Zöllen erschwerten die Planung, etwa bei den Lieferketten.

    Ob sich Nestlé einer Zollklage anderer Unternehmen zur Rückerstattung anschliessen werde, dazu äusserte sich Navratil vage. Er habe sich dazu noch kaum Gedanken gemacht.

    Navratil bekräftigte, dass Nestlé selbst von Zöllen nur begrenzt betroffen sei, da der Konzern über 90 Prozent seiner Produkte in den jeweiligen Märkten lokal produziere. Kaffee sei bislang zollfrei, da in den USA selbst kein Kaffee angebaut werde.

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    Kommentare

    User #1397 (nicht angemeldet)

    Nestlé, das sind doch die, welche vergiftete Babynahrung in China produzieren lassen.

    User #4301 (nicht angemeldet)

    Navratil soll den Laden endlich wieder Fit machen. Der Aktienkurs zeigt, die Firma ist gar nicht fit.

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