Nestlé-Chef Navratil war 2025 nicht der bestbezahlte Nestlé-Manager

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Vevey,

Nestlé-Chef Philipp Navratil hat 2025 einen Lohn von insgesamt 4,8 Millionen Franken bezogen. Damit war er allerdings nicht der höchstbezahlte Nestlé-Manager. Das war Steve Presley, Chef der Zone AMS, der 7,3 Millionen Franken erhielt und Ende April in den Ruhestand getreten war.

Philipp Navratil
Nestlé-Chef Philipp Navratil hat 2025 einen Lohn von insgesamt 4,8 Millionen Franken bezogen. (Archivbild) - keystone

Presley erhielt als langjähriger Nestlé-Manager nach seinem Abgang Boni aus langfristigen Vergütungsprogrammen, weshalb sein Lohn nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet und auch nicht mit den Zahlungen an die anderen Manager verglichen werden kann.

Navratil war seit Januar als Nespresso-Chef Teil der Geschäftsleitung und stieg im September zum CEO auf. Er folgte auf Laurent Freixe, der über eine verheimlichte interne Liebes-Affäre gestolpert war.

Wie viel Freixe letztes Jahr verdiente, wurde im am Donnerstag veröffentlichten Vergütungsbericht nicht offen gelegt. Er habe bei seinem Abtritt keine Entschädigung abgesehen von seinem Pro-Rata-Salär bis zum ersten September 2025 erhalten, hiess es. Insgesamt bezahlte Nestlé drei ausgeschiedenen Geschäftsleitungsmitgliedern 7,6 Millionen Franken, worin 2,9 Millionen Franken Grundlohn enthalten sind.

Das Salär an Freixe dürfte sich damit in einem ähnlichen Rahmen wie das Grundsalär des neuen CEOs ohne Boni (2 Millionen auf jährlicher Basis) sowie des früheren CEOs Mark Schneider (2,4 Millionen) bewegt haben.

Insgesamt bezahlte Nestlé seiner Geschäftsleitung 2025 Löhne im Umfang von 49,0 Millionen Franken, nach 74,4 Millionen im Vorjahr. Damals hatte der Eintritt von Finanzchefin Anna Manz die Summe in die Höhe getrieben, erhielt sie doch für verfallene Bonusansprüche bei ihrer früheren Arbeitgeberin London Stock Exchange eine Entschädigung von 10,5 Millionen.

Die Verwaltungsräte bezogen letztes Jahr 8,7 Millionen Franken, nach 9,6 Millionen 2024. Der neue Verwaltungsratspräsident Pablo Isla erhielt 2,2 Millionen Franken, der abgetretene Paul Bulcke 1,6 Millionen.

Kommentare

User #3081 (nicht angemeldet)

Oje armes söili

User #1899 (nicht angemeldet)

Stimmt, denn das war ich....

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