SECO

Mobiliarsicherungsrecht hemmt KMU - Seco empfiehlt Reform

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Das schweizerische Mobiliarsicherungsrecht hemmt die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in ihrer Entwicklung, weil sie nicht so leicht an Fremdkapital kommen. Mit einer Reform könnte der volkswirtschaftliche Umsatz einmalig um 0,5 bis 14 Milliarden Franken gesteigert werden, kommt eine Studie zum Schluss.

Geld
Aufgeschichtete Schweizer Münzen, mit einer 200-Franken-Note als Dach. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Vergleich mit praktisch allen ausländischen Rechtsordnungen ergäben sich für die schweizerischen KMU starke Beschränkungen beim Zugang zu gesicherter Fremdfinanzierung, heisst es in einer Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), das die Studie zusammen mit dem Bundesamt für Justiz (BJ) in Auftrag gegeben hat.

Im derzeitigen schweizerischen Mobiliarsicherungsrecht, das noch weitgehend auf dem Stand von 1907 sei, könnten nämlich mobile Produktionsmittel wie Maschinen, Fahrzeuge, Rohmaterialien, Lagerbestände oder andere bewegliche Güter kaum zur Besicherung von Forderungen oder Krediten genutzt werden.

Mit einer Rechtsreform würden die schweizerischen KMU innovativer und international konkurrenzfähiger werden. Das weitaus grösste Potenzial sehen die Autoren der Studie in der Absicherung von Forderungen innerhalb von Lieferantenketten.

Kommentare

Weiterlesen

a
«Tote neben uns»
a
Crans-Montana

MEHR SECO

Zoll-Deal USA Schweiz
391 Interaktionen
Panne beim Seco
Konsumenten
3 Interaktionen
Laut Seco
budliger artieda
20 Interaktionen
Trump-Zölle
Studium
4 Interaktionen
Laut Seco

MEHR AUS STADT BERN

YB
11 Interaktionen
Lunde-Kolumne
Event-Highlights Bern Januar
Kanton Bern
Hotel Schweizerhof Bern
6 Interaktionen
Sascha Spiegel
Inselspital Bern
23 Interaktionen
Masken-Pflicht gilt