Seco-Studien zeigen funktionierenden Wettbewerb in der Schweiz
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat am Donnerstag sechs neue Studien zum Wettbewerb in der Schweiz präsentiert. Diese analysieren die Wettbewerbsintensität aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sowie in einzelnen Märkten und kommen insgesamt zum Schluss, dass der Wettbewerb in der Schweiz im internationalen Vergleich gut funktioniert.

Eine der Studien zeigt laut Mitteilung vom Donnerstag, dass die internationale Offenheit den Wettbewerb im kleinen Binnenmarkt stark diszipliniert, während in historisch regulierten Bereichen wie Post oder Telekommunikation weiterhin eine erhöhte Marktkonzentration besteht.
Eine weitere Analyse kommt zum Ergebnis, dass der Abbau der Industriezölle zu sinkenden Konsumgüterpreisen geführt hat und Haushalte im Schnitt um rund 180 Franken pro Jahr entlastet wurden. Eine dritte Studie befasst sich mit nachvertraglichen Konkurrenzverboten und sieht darin potenzielle Einschränkungen der Arbeitsmobilität.
Weitere Untersuchungen widmen sich dem Bankenmarkt nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS, administrierten Preisen sowie staatsnahen Unternehmen. Während sich der Wettbewerb im Bankensektor insgesamt nicht flächendeckend verschlechtert habe, bestehen laut Seco in einzelnen Segmenten mögliche Engpässe. Verbesserungspotenzial sehen die Studien zudem bei staatlich regulierten Preisen und der Wettbewerbsneutralität staatsnaher Unternehmen.
Die Ergebnisse fliessen laut Seco in die laufenden Arbeiten zur Stärkung des Wettbewerbs und des Wirtschaftsstandorts Schweiz ein.










