Der Spielzeughersteller Lego beendete schon im März alle Lieferungen nach Russland. Nun hat das Unternehmen seine Geschäfte in dem Land endgültig beendet.
Lego-Logo auf der Spielzeugmesse in New York
Lego-Logo auf der Spielzeugmesse in New York - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Lego hat sämtliche Geschäfte in Russland beendet und entlässt alle Angestellten.
  • Die Lieferungen sind bereits seit März beendet.
  • Grund für den Entscheid ist der russische Angriffskrieg auf die Ukraine.

Der Spielzeughersteller Lego beendet wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine seine Geschäfte in Russland «auf unbestimmte Zeit». Das bedeute die Kündigung der Partnerschaft mit der Inventive Retail Group, die 81 Geschäfte in Russland betreibt.

Zudem wird den Beschäftigten in Moskau gekündigt, teilte Lego am Dienstag mit. Seine Lieferungen nach Russland hatte das Unternehmen schon im März kurz nach Beginn des Krieges eingestellt.

In Russland bestätigte eine Sprecherin der Inventive Retail Group die Beendigung des Vertrags mit Lego. Das Unternehmen werde weiterhin als «Experte für Konstruktionsspielzeug» tätig sein.

Russland hatte Lego-Produkte im Mai auf eine Liste mit Gütern gesetzt, die ohne Zustimmung des Rechteinhabers importiert werden dürfen. Auf dieser Liste fanden sich auch Smartphones von Apple und Samsung, beliebte Automarken, Spielekonsolen und wichtige Teile für verschiedene Industriezweige.

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