Inflation

Inflation in Deutschland steigt zu Jahresbeginn auf 2,1 Prozent

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Deutschland,

Teure Lebensmittel, steigende Spritpreise: Das Leben in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn 2026 wieder stärker verteuert. Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats nach 1,8 Prozent Inflation im Dezember.

Die deutschen Konsumenten müssen beim Einkauf von Lebensmitteln erneut tiefer in die Tasche greifen. (Archiv)
Die deutschen Konsumenten müssen beim Einkauf von Lebensmitteln erneut tiefer in die Tasche greifen. (Archiv) - KEYSTONE/DPA/PHILIP DULIAN

Das Statistische Bundesamt bestätigte seine vorläufigen Berechnungen. Von Dezember auf Januar erhöhten sich die Verbraucherpreise demnach um 0,1 Prozent. Je höher die Inflation, umso geringer die Kaufkraft: Die Menschen in Deutschland können sich für einen Euro dann weniger leisten.

Einen sprunghaften Anstieg verzeichneten die Wiesbadener Statistiker bei den Nahrungsmittelpreisen: 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor mussten die Menschen zahlen, im Dezember waren die Lebensmittelpreise um 0,8 Prozent gestiegen.

Dienstleistungen, die sich seit Monaten überdurchschnittlich verteuern, bleiben ebenfalls ein Preistreiber, auch wenn der Anstieg im Januar mit 3,2 Prozent etwas moderater ausfiel als in den drei Monaten zuvor mit jeweils 3,5 Prozent. Dabei schlug sich die Verteuerung des Deutschlandtickets für bundesweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr nieder.

Etwas Entlastung gab es bei den Energiepreisen: Insgesamt war Energie nach Angaben des Bundesamtes im Januar 1,7 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Doch während Strom (minus 3,2 Prozent) und Gas (minus 2,5 Prozent) erschwinglicher wurden, mussten Autofahrer an der Tankstelle für Sprit (plus 0,5 Prozent) tiefer in die Tasche greifen.

Aus Sicht von Ökonomen spricht viel dafür, dass die Teuerungsrate im Gesamtjahr 2026 knapp über zwei Prozent liegen wird. Dafür dürfte auch die jüngste Mindestlohnerhöhung sorgen. Denn viele Unternehmen geben gestiegene Kosten an die Kundschaft weiter. Im Schnitt des vergangenen Jahres waren die Verbraucherpreise wie 2024 um 2,2 Prozent gestiegen.

Kommentare

User #2752 (nicht angemeldet)

Wen interessiert Deutschland mit pionoccio merz und co????

User #2435 (nicht angemeldet)

In der Schweiz haben wir dank ausgeklügelten Berechnungsmethoden nie mehr eine Inflation.

Weiterlesen

baden
160 Interaktionen
Abkühlung
fuchs katze
12 Interaktionen
Katze verjagt ihn

MEHR IN NEWS

Premierminister Keir Starmer
1 Interaktionen
London
Citroën
17 Interaktionen
Neuauflage
Coronavirus
6 Interaktionen
Bern
Motorrad
Schongau LU

MEHR INFLATION

Zapfsäule
9 Interaktionen
Basel
1 Interaktionen
Düsseldorf/Frankfurt
inflation schweiz
15 Interaktionen
April

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Collien Fernandes
6 Interaktionen
Nach Anzeige
ki Papst Leo
3 Interaktionen
«Wegweisend»
Bundesliga Relegation VfL Wolfsburg
16 Interaktionen
Früher Platzverweis
Ricarda Lang
110 Interaktionen
Abgenommen