Die Modekette H&M spürt die Folgen der Pandemie immer weniger stark. Der Umsatz des Unternehmens legte im Vergleich zum Vorjahr zuletzt wieder markant zu.
H&M
Eine Filiale der Modekette H&M. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Erholung von der Corona-Krise schreitet bei H&M weiter voran.
  • Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr zuletzt deutlich gesteigert werden.
  • Allerdings läuft es vor allem in Asien immer noch nicht rund.

Die schwedische Modekette H&M hat sich weiter von den Folgen der Pandemie erholt. In den drei Monaten bis Ende August stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 14 Prozent. Nun liegt er bei knapp 55,6 Milliarden Kronen (5,9 Mrd. Franken), wie Hennes & Mauritz am Mittwoch mitteilte.

In schwedischen Kronen belief sich der Anstieg auf 9 Prozent. Experten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Zuwachs gerechnet.

Immer noch viele Läden geschlossen

So lasteten die Einschränkungen infolge der Pandemie weiter auf dem Geschäft - vor allem in Asien. Zwar konnte der Konzern mit weiteren Marken wie Cos oder & Other Stories mehr Artikel ohne Rabatte verkaufen. Doch Anfang Juni seien immer noch rund 180 Ladengeschäfte vorübergehend geschlossen gewesen.

H&M
H&M-Filiale. - AFP/Archiv

Bis Ende August habe sich diese Zahl auf etwa 100 Läden verringert. Bei den übrigen Filialen habe es teilweise Beschränkungen bei Öffnungszeiten, der Zahl der Kunden und der Verkaufsfläche gegeben.

Allerdings sieht das Management Lichtblicke: So hätten die Erlöse ausserhalb von Asien und Ozeanien in den jeweiligen Landeswährungen wieder das Vor-Pandemie-Niveau erreicht. Seine vollständigen Quartalszahlen will H&M am 30. September veröffentlichen.

Mehr zum Thema:

Coronavirus H&M