Schweden nimmt mit Elektro-Beats und Lasershow am ESC teil

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Die Schweden hatten die Wahl zwischen singenden Feuerwehrmännern, einer Humorfigur mit Fokuhila und früheren Teenie-Stars. Ins ESC-Rennen schicken sie aber jemand ganz anderen.

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Schweden nimmt Elektro-Beats und Lasershow am ESC teil. - keystone

Mit Elektro-Beats und Lasershow hat sich Felicia in die Herzen der Schweden gesungen: Die Skandinavier nehmen mit dem energiegeladenen Track «My System» am Eurovision Song Contest in Wien teil. Die Künstlerin Felicia setzte sich im Finale des schwedischen Vorentscheids gegen elf andere Acts durch.

Die 25-Jährige hatte schon im Vorfeld der Abstimmung bei Wettanbietern als haushohe Favoritin gegolten. Schon vor zwei Jahren war Felicia beim «Melodifestivalen» angetreten, schaffte es mit ihrem Song damals aber nicht zum ESC.

2025 hatte das finnisch-schwedische Comedytrio Kaj mit dem Sauna-Hit «Bara bada bastu» für das skandinavische Land teilgenommen. In schwedischen Schulen, Kindergärten und auf der Tanzfläche lief das Lied anschliessend monatelang in Dauerschleife.

In kaum einem anderen Land wird die Auswahl des ESC-Vertreters so zelebriert wie in der Abba-Nation Schweden. Dort hatten die Zuschauer seit Ende Januar jeden Samstag in insgesamt fünf Shows für ihre Favoriten aus jeweils sechs Künstlern abgestimmt. Im Finale des «Melodifestivalen» traten die beliebtesten Zwölf gegeneinander an.

Auch viele Verlierer-Songs werden in Schweden regelmässig zu Hits. Zu Ohrwürmern gerieten in diesem Jahr etwa der Schlager «Rakt in i elden» («Direkt ins Feuer»), vorgetragen von fünf älteren Männern in Feuerwehranzügen, und die trashig-bunte Popnummer «Copacabana Boy», die primär aus den Liedzeilen «Copacabana Boy, oj-oj-oj, Copacabana Boy, ich will Spass haben!» besteht.

Ein Wiedersehen nach langer Zeit gab es mit der früheren Teenie-Band A-Teens, die in den 1990ern und frühen 2000ern mit Abba-Covern und eigenen Songs («Upside Down») die Charts gestürmt hatte.

Gastgeber des Eurovision Song Contest ist in diesem Jahr Wien. Österreich hatte den Wettbewerb 2025 mit dem Countertenor JJ ins Land geholt. Die meisten Teilnehmer stehen schon fest. Österreich will den Titel mit dem viralen Dancefloor-Track «Tanzschein» des jungen Künstlers COSMÓ verteidigen. Für Deutschland tritt die Sängerin Sarah Engels mit der Pop-Nummer «Fire» an. Die ESC-Hoffnung der Schweiz ist die 28-jährige Veronica Fusaro.

Kommentare

User #6081 (nicht angemeldet)

Das finde ich jetzt die geilste Idee ever, führt die ganze Veranstaltung so richtig schön adabsurdum.

User #2759 (nicht angemeldet)

Würghhhh pfui...

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