Chinas Industrie wächst nur noch langsam. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte noch ein Plus von 5,3 Prozent verzeichnet werden.
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Das Coronavirus hat für China schwere wirtschaftliche Folgen. Foto: Tang Yi/XinHua/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Chinas Industrie wächst nicht mehr so schnell.
  • Hohe Rohstoffkosten und Probleme in den globalen Lieferketten machen dem Land zu schaffen.

Corona-Beschränkungen, anhaltende Halbleiterknappheit und Auflagen für umweltbelastende Gewerbe haben das Wachstum der chinesischen Industriebetriebe im August gebremst.

Die Industrieproduktion der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt wuchs im August um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und damit so schwach wie seit Juli 2020 nicht mehr, wie offizielle Daten zeigen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten mit einem Anstieg von 5,8 Prozent im Jahresvergleich gerechnet, gegenüber einem Anstieg von 6,4 Prozent im Juli.

Die chinesische Wirtschaft hat zwar die Störungen durch die Corona-Pandemie früher als andere Länder abgeschüttelt, steht aber vor neuen Herausforderungen wie höheren Rohstoffkosten und Problemen in den globalen Lieferketten.

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