Goldpreis

Goldpreis fällt auf Mehrmonatstief und bleibt unter Druck

Maja Bojic
Maja Bojic

USA,

Der Goldpreis steht unter Verkaufsdruck und fällt auf den tiefsten Stand seit mehreren Monaten, während Dollarstärke und Zinserwartungen den Markt belasten.

Goldpreis Gold
Der Goldpreis konnte sich nach der Korrektur zuletzt wieder erholen und notiert weiterhin auf einem hohen Niveau. (Archivbild) - keystone

Der Goldpreis fällt den dritten Handelstag in Folge und setzt seine jüngste Abwärtsbewegung fort. Das Edelmetall rutschte dabei auf den tiefsten Stand seit November, wie «Die Presse» berichtet.

Der Spotpreis fiel unter die Marke von 3980 Dollar je Unze und markiert damit ein Mehrmonatstief. Als zentrale Belastungsfaktoren gelten ein fester US-Dollar sowie Signale der US-Notenbank Fed.

Fed-Äusserungen deuten auf weiterhin mögliche Zinserhöhungen hin. Höhere Zinsen erhöhen die Attraktivität des Dollarraums und schwächen zugleich die Nachfrage nach Gold.

US-Geldpolitik und Konjunkturerwartungen

Der Goldpreis bewegt sich laut «finanzen.net» nahe einem Sieben-Monats-Tief bei rund 3973 Dollar. Steigende Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen verstärken den Druck auf den Edelmetallsektor zusätzlich.

An den Märkten richtet sich der Blick zunehmend auf kommende US-Arbeitsmarktdaten und Fed-Kommunikation. Besonders der ADP-Bericht gilt als potenzieller Impulsgeber für die geldpolitischen Erwartungen.

Verfolgst du die Goldpreis-Entwicklungen?

Laut Marktprognosen wird eine mögliche Zinserhöhung im September inzwischen verstärkt eingepreist. Diese Erwartungshaltung prägt die kurzfristige Entwicklung des Goldpreises entscheidend.

Goldpreis: Technische Lage und Marktstimmung

Technische Analysten verweisen auf ein sogenanntes Death Cross im Goldchart als Warnsignal. Dieses Muster häufig als Hinweis auf anhaltenden Abwärtsdruck interpretiert, wie «Die Presse» schreibt.

Unter Anlegern ein insgesamt uneinheitliches Stimmungsbild. Während einige auf Stabilisierung setzen, rechnen andere mit weiterem Abgabedruck.

Kurzfristig bleibt der Goldmarkt von deutlichen Verlusten in mehreren Zeithorizonten geprägt. Der «Wallstreet-online» zufolge beträgt die Wochenperformance aktuell minus 1,95 Prozent.

Geopolitik und strukturelle Faktoren

Auch geopolitische Entwicklungen wie Gespräche zwischen den USA und dem Iran bleiben im Fokus. Solche Unsicherheiten beeinflussen weiterhin die Nachfrage nach sicheren Anlageformen.

Silber folgt der schwachen Entwicklung des Goldpreises und verzeichnet ebenfalls deutliche Verluste. Die breite Schwäche wirkt sich im Edelmetallsegment belastend aus.

Goldpreis Prognose
Gold profitiert derzeit von der wachsenden Unsicherheit über die US-Staatsverschuldung. (Symbolbild) - keystone

Zentralbanken bleiben langfristig bedeutende Akteure am globalen Goldmarkt. Der Spotpreis lag zuletzt bei rund 3972 Dollar je Unze, berichtet «Die Presse».

Kommentare

User #1554 (nicht angemeldet)

Mir isch gliich; habe ein paar Kilo im HSSF zum Einstandspreis von 40k und wenn es auch da unten landen würde, als ewige Reserve isch mir das gliich.

User #1624 (nicht angemeldet)

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